Rock-Erbe

Nächstes Nepo-Baby? Bon Jovis Sohn startet durch

© Getty Images LOVE ROCKS NYC/God's Love We Deliver
Er trägt einen berühmten Namen, könnte in die größten Fußstapfen der Rockgeschichte treten – doch Romeo Bongiovi will offenbar einen ganz eigenen Weg gehen. Der jüngste Sohn von Rock-Legende Jon Bon Jovi startet mit seiner Band durch, hat aber mit dem Gedanken an große Berühmtheit ein Problem.
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Mit Hits wie "Livin’ on a Prayer", "You Give Love a Bad Name" und "It’s My Life" schrieb Jon Bon Jovi Musikgeschichte. Seit Jahrzehnten gehört seine Band Bon Jovi zu den erfolgreichsten Rockgruppen der Welt.

Nun versucht auch sein jüngster Sohn Romeo Bongiovi (22) im Musikgeschäft Fuß zu fassen. Gemeinsam mit seiner Indie-Rock-Band "Lawn" will er eigene Erfolge feiern. Romeo steht dabei selbst im Mittelpunkt: Er ist Sänger und Gitarrist der Gruppe.

Doch obwohl ihm der große Durchbruch offenstehen könnte, sieht der 22-Jährige die Sache anders als viele Nachwuchsmusiker.

"Ich mag die Vorstellung von Prominenz nicht"

In der YouTube-Reihe "The Dory Jackson Interview" spricht Romeo offen über seine Einstellung zu Ruhm und Bekanntheit. "Ich versuche gerade, ganz lokal zu denken. Ich mag die Vorstellung von Prominenz nicht", erklärt der Musiker.

Er wolle sich vor allem auf die Musik konzentrieren und nicht darauf, möglichst schnell weltberühmt zu werden. "Wenn man sich so sehr darauf konzentriert, die ganze Welt zu erobern, kann man letztendlich den Blick für das Wesentliche verlieren", sagt er. Stattdessen wolle er in seiner neuen Heimat Los Angeles erst einmal Menschen kennenlernen und sich musikalisch weiterentwickeln.

Musikstudium statt Abkürzung durch berühmten Namen

Romeo Bongiovi setzte auch bei seiner Ausbildung auf seinen eigenen Weg. Lange habe er gezögert, ob er tatsächlich Musik studieren sollte.

"Als mir klar war, dass ich Musik machen wollte, dachte ich: Wenn du an eine Musikhochschule gehst, bist du ein totaler Angeber", erzählt er. Am Ende entschied er sich trotzdem dafür und besuchte die Frost School of Music in Miami, wo er seine musikalischen Fähigkeiten weiterentwickelte.

Jon Bon Jovi glaubt an seinen Sohn

Sein berühmter Vater steht hinter ihm und seiner Musik. Jon Bon Jovi erklärte bereits im vergangenen Jahr gegenüber "The Independent", dass er ein Fan der Band seines Sohnes sei. "Die ersten Singles sind großartig", sagte der Rock-Star.

Gleichzeitig wehrte er sich gegen Vorwürfe, Romeo profitiere nur von seinem berühmten Nachnamen. Immer wieder wird in Hollywood und der Musikbranche über sogenannte "Nepo-Babys" diskutiert – also Kinder berühmter Eltern, die durch ihre Herkunft Vorteile haben.

Jon Bon Jovi sieht das bei seinem Sohn anders:
"Er hat seine eigene Vision, was ich wirklich schätze." Romeo Bongiovi will also nicht einfach der nächste Jon Bon Jovi sein – sondern seinen eigenen Platz in der Musikwelt finden.