Pinker Konflikt
NEOS-Rauswurf: Dengler hat Entscheidung getroffen
Die letzte Nationalratssitzung vor der Sommerpause sorgte bei den Pinken für ordentlich Wirbel. NEOS-Mitgründer Veit Dengler stimmte dem Budgetkapitel zum Bundeskanzleramt - aufgrund der hohen Parteienförderung - nicht zu. Eine anschließende Klubsitzung der Pinken zeichnete Dengler mit seinem Handy auf. Laut ihm sei es erkennbar gewesen, dass er aufzeichnet, laut den NEOS nicht.
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Dengler wurde jedenfalls noch am selben Abend aus dem Klub und der Partei geworfen. Der nun "wilde" Abgeordnete warf seiner Ex-Partei eine "autoritäre" Führung vor.
Dengler will Ausschluss nicht bekämpfen
Nun hat Dengler entschieden, dass er gegen den Parteirauswurf nicht vorgehen wird. In einem Social-Media-Post erklärt er, wieso: "Die letzten Wochen waren aufwühlend. Das ist, glaube ich, nur menschlich, wenn man auf diese Weise aus einer Partei gedrängt wird, die man selbst mitbegründet hat", schreibt Dengler auf "X". Und: "Umso überwältigender war die Reaktion und der Antrieb von so vielen Menschen, die ich oft gar nicht kenne, aber auch von vielen NEOS-Mitgliedern und Politikern anderer Parteien."
Rechtsanwälte, auch aus den Reihen der NEOS, hätten ihm versichert, dass der Ausschluss rechtlich nicht haltbar sei. "Doch in ihrer derzeitigen Verfasstheit steht die Partei nicht mehr für die Motive, aus denen heraus wir sie damals gegründet haben", so Dengler. Daher könne er sich eine NEOS-Mitgliedschaft nicht mehr vorstellen. Er werde den Parteiausschluss daher auch nicht bekämpfen. "Ein Kapitel ist zu Ende. Immer vorwärts", schreibt Dengler am Ende.