Nach über sieben Stunden Verhandlungen einigte sich die Bundesregierung am Sonntag auf das Uni-Budget für 2028 bis 2030. Das Ergebnis: 16 Milliarden Euro. Inflationsbereinigt entspricht das einer Kürzung von 10 Prozent. Universitäten warnten bereits im Vorfeld, dass alles unter 17 Milliarden Euro eine Katastrophe sei.
Auch interessant
Nun meldeten sich bereits die JUNOS Studierenden, also die NEOS-Studierendenorganisation, zu Wort. "Monatelang hat sich SPÖ-Wissenschaftsministerin Holzleitner vor klaren Aussagen gedrückt. Jetzt haben wir das Ergebnis ihrer Planlosigkeit auf dem Tisch. Den Universitäten fehlen die notwendigen Mittel und die Studierenden drohen dafür mit schlechterer Betreuung, weniger Lehrveranstaltungen und überfüllten Hörsälen zu bezahlen", so Lorenzo Friedli, Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden.
Auch von der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) kam bereits Kritik. "Wir sind in den vergangenen Monaten immer wieder auf die Straße gegangen, weil wir nicht akzeptieren, dass bei unserer Bildung gespart wird. Trotzdem stehen wir heute erneut vor einer Budgetentscheidung, die Verschlechterungen an den Universitäten bedeutet. Es kann nicht sein, dass Lehrveranstaltungen wegfallen, Stellen gestrichen werden und die Betreuung schlechter wird, nur weil die Bundesregierung nicht bereit ist, ausreichend Geld bereitzustellen. Unsere Zukunft ist keine Verhandlungsmasse“, kritisiert Viktoria Kudrna aus dem ÖH-Vorsitz.