Bei einer Ferienwanderung in einem steilen Waldstück in Ferschnitz war der Senior knapp 40 Meter tief abgestürzt. Durch den Aufprall erlitt er lebensgefährliche Verletzungen, darunter schwere Brüche sowie Verletzungen an Lunge, Leber, Milz und Kopf.
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Die Buben reagierten blitzschnell und vorbildlich. Dominik, der sein Wissen bei der Kinderfeuerwehr erlernt hat, kletterte zu dem Verletzten, um ihn zu versorgen. Gleichzeitig hielt Artus ein Auto an, dessen Insassen die Einsatzkräfte riefen. Durch die rasche Alarmierung konnte der Mann per Rettungshubschrauber geborgen werden.
Urliopa mit großem Lob
Dem Urgroßvater geht es mittlerweile wieder gut. Er ist voller Stolz und Dankbarkeit: "Wären die beiden Buben nicht gewesen, gäbe es mich heute nicht mehr." Auch Dominik erinnert sich an die dramatischen Minuten: "Als ich ihn da unten liegen sah, dachte ich, es ist vorbei. Dann war ich bei ihm und er hat geredet, da wusste ich, dass er es schafft."
Der Einsatz, an dem 60 Feuerwehrmitglieder beteiligt waren, rückt die wichtige Ausbildung der Kinderfeuerwehr in den Mittelpunkt. Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber lobte die Jungen und nutzte den Vorfall, um an die Grundregeln im Notfall zu erinnern: Stets muss zuerst die Rettungskette (Notruf 122) aktiviert werden, gefolgt von Selbstschutz und der Absicherung der Unfallstelle.