Baustellen, Sperren

ÖBB-Chef entschuldigt sich bei genervten Passagieren

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Die ÖBB sollen eine neue Konzernstruktur bekommen, dazu sind Kunden genervt von Baustellen, Sperren und Zug-Ausfällen. ÖBB-Chef Andreas Matthä war zu Gast in der ZIB 2.
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Die derzeitige Struktur in der ÖBB gibt es seit 2003. Sie ist im Bundesbahngesetz geregelt, das nun geändert werden soll. Es gehe um Verlässlichkeit und Berechenbarkeit für die Kundinnen und Kunden.

Matthä erklärt in der ZIB 2: "Wir wollen den Konzern schlanker machen und wettbewerbsfähig machen. Wir sind in der jetzigen Struktur seit 25 Jahren gefangen. Das braucht eine Änderung, dass der Vorstand normal reagieren kann. Letztenendes bedeutet das auch einen Sparkurs. Eine Abschätzung liegt zwischen 60 und 80 Millionen Euro."

Tarif-Erhöhungen, Streckensperren und mangelnde Zuverlässigkeit entnerven die ÖBB-Kunden zunehmend.

"Durch die Sperren auf der Stammstrecke sind die Passagierzahlen natürlich zurückgegangen. Es ist eine durchaus intensive Baustellensituation", so der ÖBB-Chef.

Entschuldigung an Passagiere

"Wir bieten mehr Züge an, das kann dann auch zu mehr Ausfällen führen. Natürlich ist das für die Fahrgäste maximal unangenehm. Da kann man sich nur entschuldigen. Es wird immer wieder Ausfälle geben, aber wir suchen nach berechenbaren Alternativen", erklärt der Bahn-Boss im ORF.

"Es ist allerdings hoch an der Zeit die Stammstrecken zu modernisieren, die ist 150 Jahre alt", so Matthä.

Auch defekte Züge sind immer wieder ein Thema: "Es kann natürlich vorkommen, dass während des Betriebs Komplikationen kommen."