Babler-Abgang

Plant SPÖ im Jänner Regierungs-Umbildung?

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Neben Andreas Babler könnten im Jänner auch die Ministerinnen Anna Sporrer und Korinna Schumann wackeln.
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In der SPÖ ist man nach der Chaos-Sitzung am Sonntag um Schadensbegrenzung bemüht. Tenor: "Hauptsache Babler ist weg, auch wenn die Außenkommunikation komplett schiefgelaufen ist." Vor allem die Ankündigung von Babler, als Minister weiter in der Regierung bleiben zu wollen, sorgt in weiten Teilen der Partei für Unmut.

Löst Babler Regierungsumbildung aus?

In der SPÖ werden nun jedenfalls bereits Pläne gewälzt, wie man Andreas Babler im Jänner auch als Minister loswerden kann, sofern Markus Marterbauer den Posten des Vizekanzlers übernimmt. Das könnte im Zuge einer größeren Regierungsumbildung passieren, verrät ein SPÖ-Insider oe24.

Sporrer und Schumann intern umstritten

Neben Babler sind vor allem die glücklose Justizministerin Anna Sporrer und Sozial- und Gesundheitsministerin Korina Schumann angeschlagen. Letztere hat zwar das Backing der Gewerkschaft, könnte aber durch eine andere Gewerkschafterin ersetzt werden. Ein mögliches Szenario: Im Jänner tauscht die SPÖ im Rahmen eines Babler-Rückzugs aus der Regierung auch die beiden Ministerinnen aus, um mit "frischem Wind" ins neue Jahr zu gehen.

Frischer Wind für Regierungsteam

Als Kandidat für das Babler-Ressort (Medien, Kultur, Sport) wird Alexander Wrabetz genannt. Eine Anwärterin für das Sozialministerium wäre GPA-Chefin Barbara Teiber, die allerdings auch als Nachfolgerin von Gewerkschafts-Präsident Wolfgang Katzian gehandelt wird.

GPA-Chefin Barbara Teiber wird sowohl als Sozialministerin als auch als nächste Gewerkschafts-Präsidentin gehandelt. © oe24

Möglich wäre aber auch, dass ein Teil der Minister und Staatssekretäre "eingespart" wird und die Babler-Agenden innerhalb der Regierung aufgeteilt werden. "Das wäre in Sparzeiten ein Zeichen, dass die Regierung mit gutem Beispiel vorangeht", so ein Regierungsinsider.