Vorerst
Pöggstall: Trinkwasser doch in Nacht
Der Wasserstand im Hochbehälter hat sich erholt, die Gemeinde ruft die Bevölkerung aber weiterhin zum Sparen auf.
Appell zeigt Wirkung
Anfang der Woche hatte die Marktgemeinde im südlichen Waldviertel wegen des außergewöhnlich hohen Verbrauchs angekündigt, die Versorgung zwischen 22 und 4 Uhr zeitweise abzuschalten. Nötig war dieser Schritt letztlich nicht. Wie Bürgermeister Helmut Hahn (ÖVP) mitteilt, liegt der Wasserstand im Hochbehälter inzwischen wieder rund 2,40 Meter höher als zuletzt. Der Appell an die Bevölkerung habe gewirkt.
Verbrauch wieder normal
Auch der nächtliche Verbrauch hat sich normalisiert und liegt mit rund 2,5 Litern pro Sekunde wieder auf dem bisherigen Niveau – zuletzt war er auf bis zu sechs Liter pro Sekunde gestiegen. Die Gemeinde musste das Trinkwasser laut Hahn „zu keiner einzigen Sekunde" abdrehen. Entwarnung gibt es dennoch nicht: Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sparsam mit Wasser umzugehen, um im Sommer Engpässe zu vermeiden.
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Auch andere Gemeinden betroffen
Auch andere niederösterreichische Gemeinden appellierten zuletzt an die Bevölkerung. Laut Abteilung Wasserwirtschaft des Landes fehlt es nicht grundsätzlich an Wasser – das Problem ist der stark gestiegene Verbrauch in den Abendstunden, vermutlich durch Garten- und Rasenbewässerung, die Speicher und Anlagen an ihre Grenzen bringt.
Fazit: Diesmal ging es sich aus – aber der Sommer ist noch lang.