Conference League

Rapid greift nach Euro-Jackpot

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Finanziell könnte sich das Euro-Abenteuer für die Hütteldorfer voll auszahlen.
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SK Rapid stehen vor dem Einzug ins Play-off der Fußball-Conference-League. Die Hütteldorfer feierten dank dreier Treffer in der Schlussphase einen 4:1-Erfolg in Estland gegen Paide. Rapid erwischte dank eines Handelfmeters von Bendeguz Bolla (5.) einen Traumstart, verabsäumte es aber, aus dem vielen Ballbesitz mehr Kapital zu schlagen. Der Außenseiter schaffte den Ausgleich (41.), dank neuer Kräfte konnte die Elf von Johannes Hoff Thorup im Finish aber noch klar gewinnen.

Seidl lobt Moral

"Die ersten 75 Minuten waren der Grund, warum wir im Finish viel Platz hatten. Sie hatten nicht viel den Ball und mussten viel laufen", meinte der Rapid-Coach. "Wir wollten keinesfalls mit einem Unentschieden heimfahren, das hat man gemerkt", sagte Kapitän Matthias Seidl. "An den Kräften hat man auch gemerkt, dass wir nochmals zulegen können und haben dann die Tore gut fertig gespielt und sehr verdient gewonnen."

Goldenes Trainer-Händchen

Hoff Thorup wechselte Mitte der zweiten Halbzeit die beiden Torschützen Moulaye Haidara (83., 94.) und Petter Nosa Dahl (85.) sowie Yusuf Demir und Nico Bajlicz ein. "Wir können richtig Qualität bringen", freute sich Geschäftsführer Sport Markus Katzer. Haidara fällt in diese Kategorie. Der 20-jährige Malier hält bei vier Pflichtspieltreffern in der noch jungen Saison. "Er hat super Geschwindigkeit und macht tiefe Läufe, die dem Gegner wehtun. Das Allerwichtigste und seine größte Stärke ist, dass er torgefährlich ist", meinte Katzer.

Jackpot bei Liga-Phase

Das Rückspiel kommenden Mittwoch (18.00 Uhr) sollte nur Formsache sein. "Wir bleiben fokussiert und werden uns mit demselben Professionalismus vorbereiten. Wenn du nachlässig wirst, kannst du gegen jeden verlieren", betonte Hoff Thorup. Realistischerweise kann sich Rapid aber schon auf ein Play-off-Duell mit Heart of Midlothian vorbereiten. Finanziell würde sich das Erreichen der Liga-Phase für den Rekordmeister richtig auszahlen: Jeder der 36 Vereine, die an der Ligaphase teilnehmen, erhält eine Startprämie von 3,17 Mio. Euro.  Schon jetzt lohnt sich das Abenteuer Europa für Rapid: Die Uefa schüttet pro  gespielter Qualifikationsrunde 175 000 Euro aus sowie zusätzlich die für die zentral vermarktete Phase der UECL zugewiesenen Beträge.