Red-Bull-Pilot Max Verstappen und Racing-Bulls-Fahrer Liam Lawson gerieten im zweiten Freien Training in Mexiko aneinander. Der Zwischenfall ereignete sich 13 Minuten nach Trainingsbeginn. Verstappen setzte in Kurve 12 auf der Innenseite zum Überholen gegen den Neuseeländer an, der sich jedoch wehrte. In Kurve 14 kam es zum Kontakt: Verstappen fuhr über die rechte Außenkante von Lawsons Frontflügel, woraufhin Teile abbrachen. Streckenposten mussten die Trümmer von der Piste entfernen.
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Harte Strafe durch FIA
Verstappen bezeichnete Lawsons Aktion vor der Anhörung als "nicht besonders clever". Die Rennkommissare stuften das Verhalten beider Piloten als "inakzeptabel" ein und gaben keinem die alleinige Schuld. Beide Fahrer gaben zu, dass die Manöver unnötig und ungeschickt waren. Neben der Versetzung um einen Platz in der Startaufstellung erhielten beide jeweils einen Strafpunkt auf ihrer Superlizenz. Der Vorfall gilt für Lawson als brisant, da er noch um seine Zukunft in der Königsklasse kämpft und keinen neuen Vertrag bei Racing Bulls hat.
Leclerc sichert sich Bestzeit
Sportlich dominierte Ferrari-Star Charles Leclerc das Training auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez mit einer Zeit von 1:17,827. Er verwies Lando Norris (+0,103) und George Russell (+0,106) auf die Plätze zwei und drei. Teamkollege Andrea Kimi Antonelli belegte Rang vier (+0,217). Dem Italiener reicht an diesem Wochenende ein neunter Platz, um seinen ersten WM-Titel zu fixieren. Verstappen schloss die Session auf Rang fünf ab (+0,311), Isack Hadjar wurde Sechster (+0,410). Oscar Piastri landete auf Platz zehn (+0,642), Lewis Hamilton auf Rang elf (+0,685).