Sparpaket
Rektorin kündigt zehn Prozent weniger Personal bei Unis an
Das Uni-Budget steigt für 2028 bis 2030 von 15,5 auf 16 Milliarden Euro - die Uni-Rektoren hätten gerne mindestens 18 Milliarden Euro gehabt.
Brigitte Hütter, uniko-Präsidentin und damit Rektoren-Chefin, rechnet im ZiB2-Talk mit Margit Laufer mit "enorm negativen Folgen" für die Unis, Studierende und Forschende. "Die fehlenden Summen sind immens groß", so Hütter, die sogar 2,5 Milliarden Euro für drei Jahre fordert: "Zehn Prozent weniger an Budget bedeutet auch zehn Prozent weniger Personal in der Lehre, in der Verwaltung, in der Forschung", so Hütter. Von den 16 Milliarden müssten zudem neue Projekte finanziert werden, gab sie zu bedenken.
Der Frage einer Reduktion von Studienrichtungen wich Hütter aus, oft seien kleine Studienzweige auch nicht so teuer.
Hütter hofft auf friedliche Proteste
Hütter betonte, dass sie die Demo voll unterstütze. Sie hoffe, dass es noch Handlungsspielraum in Gesprächen mit der Regierung gebe - derzeit gebe es aber "keinerlei Signale". Der Protest von Uni-Bediensteten und Studenten sei "schon ein großer". Wichtig sei aber, dass die Proteste friedlich ausgetragen werden. "Wir wollen keine Ausschreitungen auslösen."