Zudem hielt das Ministerium fest, dass es "für diese Maßnahme" aus österreichischer Sicht "keinerlei Rechtfertigung" gebe.
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Zuvor bestätigte die Wirtschaftskammer Österreich die Maßnahme gegenüber der Zeitung. Diese berichtete unter Verweis auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person, dass Russland die Ausweisung der Delegierten bereits vor mehr als zwei Wochen beschlossen beziehungsweise kommuniziert habe. Die Maßnahme stehe demnach im Zusammenhang mit längerfristigen Problemen bei der Akkreditierung des russischen Handelsvertreters in Österreich, berichtete auch die ORF-"ZiB".
Erst vergangene Woche wies Österreich vier russische Diplomaten aus. Grund dafür waren laut Außenministerium Erkenntnisse der österreichischen Sicherheitsbehörden. Seit dem Frühjahr hat das Ministerium nach eigenen Angaben in rund 70 Fällen russischen Diplomatinnen und Diplomaten die Einreise oder die Akkreditierung verweigert.