Es drohen Strafen

Sand, Muscheln, Steine: Diese Urlaubsandenken sind verboten

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Ein bisschen Sand im Glas, eine hübsche Muschel oder ein besonders geformter Stein: Wer nimmt nicht gerne ein kleines Stück Urlaub mit nach Hause? Doch Vorsicht: Was am Strand noch wie ein harmloses Andenken wirkt, kann am Flughafen zur Kostenfalle werden. Im schlimmsten Fall droht sogar Gefängnis.
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Der Urlaub bedeutet Erholung pur. Doch dieses Gefühl ist schnell vorbei, wenn man bei der Ausreise plötzlich vom Zoll herausgezogen wird. In den beliebtesten Urlaubsregionen, von Italien bis Spanien, gelten mittlerweile strenge Regeln, was in den Koffer darf und was nicht. Wer sich vorab nicht informiert, für den wird das vermeintliche Souvenir schnell zum teuersten Mitbringsel des Lebens.

Hier sind die absoluten "No-Gos" in unseren Lieblings-Urlaubsländern:

Italien

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Wer an Italiens Traumstränden, insbesondere auf der Insel Sardinien, dem Sammelwahn verfällt, spielt mit dem Feuer. Laut dem italienischen Schifffahrtsgesetz ist die Entnahme von Sand, Muscheln und Kies strengstens verboten. Die Küstenwache greift hart durch: Ein kleines Fläschchen Sand als Deko fürs Badezimmer kann auf Sardinien mit einer saftigen Geldstrafe von bis zu 3.000 Euro bestraft werden.
Die Regel lautet: Den Sand zwischen den Zehen lassen, nicht im Koffer.

Frankreich

Wer dachte, die italienischen Strafen seien hoch, sollte in Frankreich besonders gut aufpassen. Das Mitnehmen von Sand, Steinen und Muscheln ist an vielen Orten tabu. Das gilt auch für Blumen und Pflanzen in geschützten Gebieten. Wer beim Schmuggeln von geschützten Arten erwischt wird, riskiert eine Strafe von bis zu 150.000 Euro! Da platzt das Urlaubsbudget auf Lebenszeit.

Spanien

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Die Kanarischen Inseln sind ein Paradies und ein Hotspot für ahnungslose Touristen. Auf Fuerteventura zieht der sogenannte "Popcorn-Strand" Instagram-Fans magisch an. Der Strand besteht aus Algenfossilien, die wie echtes Popcorn aussehen. Die Verlockung ist groß, doch die spanischen Behörden verstehen hier keinen Spaß mehr. An den Flughäfen wird streng kontrolliert. Wer die natürlichen Schätze der Insel klaut, wird zur Kasse gebeten.

Kroatien

Die Adria lockt zum Tauchen und Sammeln. Doch Achtung: Wer mit einer Muschel oder einem schönen Stein aus dem Wasser nach Hause reisen will, begibt sich auf dünnes Eis. Besonders geschützte Muschel- und Meeresschneckenarten dürfen die Grenze nicht passieren. Aber auch Feinschmecker müssen auf der Hut sein: Wer rohe, unverarbeitete Trüffel ohne offizielle Ausfuhrgenehmigung einpackt, erlebt bei der Ausreise sein blaues Wunder.

Griechenland

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Ein kleiner, weißer Stein vom Hügel der Akropolis? Eine denkbar schlechte Idee. Griechenland ist stolz auf seine antiken Schätze und schützt sie mit strengen Gesetzen. Das Problem: Für Laien ist oft nicht erkennbar, was ein normaler Stein und was ein wertvolles archäologisches Artefakt ist. Wer Dinge von oder in der Nähe historischer Stätten aufsammelt und ausführt, riskiert keine bloße Geldstrafe mehr, hier drohen ernsthafte strafrechtliche Konsequenzen.

Der beste und günstigste Weg, um die Urlaubserinnerungen am Leben zu halten? Machen Sie Fotos. Lassen Sie die Natur und die Geschichte dort, wo sie hingehören. Das schont nicht nur Ihren Geldbeutel und bewahrt Sie vor Ärger am Flughafen, sondern schützt auch die empfindlichen Ökosysteme unserer Lieblings-Reiseziele für die nächsten Urlaubergenerationen.