Demo-Angst

Schaufenster der Luxus-Shops verbarrikadiert

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Vernagelte Schaufenster und geschlossene Geschäfte: In mehreren deutschen Großstädten wächst die Sorge vor gewaltsamen Ausschreitungen am Samstag. Protestaktionen der Initiative "Gen Z regelt" sind angekündigt, die Polizei befürchtet eine Eskalation durch gewaltbereite Gruppen.
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Besonders auffällig sind die Sicherheitsmaßnahmen in Düsseldorfs exklusiver Königsallee: Dort schützen Luxusgeschäfte, darunter Louis Vuitton, ihre Schaufenster mit massiven Holzplatten. Ähnliche Vorbereitungen gibt es in Hamburg am Jungfernstieg und am Neuen Wall. X-User dokumentierten die Sicherheitsmaßnahmen:
https://x.com/Raeubertochtah/status/2116121245359976944?a=RbIcGnFeqdg3cDK2zHk&s=20

Auch in Berlin, Köln, Frankfurt und Stuttgart treffen Händler zusätzliche Vorkehrungen. Nach vorliegenden Berichten sichern unter anderem Wempe und Sephora einzelne Standorte. Douglas plant, zwölf Filialen vorsorglich geschlossen zu halten. Auch Bucherer soll mehrere Geschäfte vorübergehend schließen.

13 Demos alleine in Berlin

Die Polizei bereitet sich auf mögliche Ausschreitungen vor. Allein in Berlin sollen etwa 1500 zusätzliche Beamte eingesetzt werden. Auch Wasserwerfer stehen bereit - immerhin sind 13 Demos angekündigt.

In sozialen Netzwerken kursieren angeblich Listen möglicher Plünderungsziele. Sicherheitsbehörden warnen vor einer möglichen Instrumentalisierung der Proteste durch gewaltbereite Linksextremisten.

Die Befürchtungen werden durch Erinnerungen an die schweren Ausschreitungen in Frankreich verstärkt, bei denen Dutzende Geschäfte geplündert und Schaufenster zerstört wurden.