Wie in fast allen Parkanlagen der Stadt gilt auch im Leopold-Rister-Park ein striktes Verbot für Fahrräder und Scooter. Dennoch sausen immer wieder Lenker rücksichtslos Lenker durch die Anlage. Nun zieht der Bezirk die Reißleine und reagiert damit auf Beschwerden aus der Nachbarschaft. Neue Bodenmarkierungen an sämtlichen Zugängen sollen die ungebetenen Gäste endlich ausbremsen und das Areal für Fußgänger sowie spielende Kinder wieder sicherer machen.
Beschwerden häufen sich
Den Anrainern brennt das Thema schon länger unter den Nägeln. Besonders das hohe Tempo der Scooter sorgt im Alltag für Unmut. "In der Bezirksvorstehung erreichen uns nahezu täglich Hinweise, dass Personen mit Leihscootern durch den Park oder die angrenzenden Höfe des Theodor-Körner-Hofs rasen", schildert Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Petra Tierscherl (Grüne) die Lage.
Viele der Flitzer seien sich der geltenden Bestimmungen vor Ort offenbar gar nicht bewusst. "Ich bin selbst mehrmals pro Woche vor Ort und habe festgestellt, dass viele Scooter-Fahrer nicht wissen, dass im Park ein Scooter-Verbot gilt", ergänzt die Bezirkspolitikerin.
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Schleuse als nächste Maßnahme geplant
Damit wieder Ruhe im Park einkehrt, greift die Politik nun durch. Die frisch angebrachten Symbole auf dem Boden bilden jedoch nur den Auftakt. "Der Leopold-Rister-Park ist ein Ort zum Spielen und Plaudern, nicht für schnelle Durchfahrten mit Scootern. Uns ist wichtig, dass hier alle aufeinander Rücksicht nehmen", betont Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne).
Um die unerlaubte Durchfahrt künftig endgültig zu stoppen, laufen die Arbeiten für den nächsten Schritt bereits. An jener Stelle, die von den Scooter-Fahrern am häufigsten als Abkürzung genutzt wird, lassen die Verantwortlichen demnächst eine physische Schleuse errichten. Diese Hürde soll in Zukunft verhindern, dass man einfach ungebremst durch die Anlage brettert.