Berufungs-Hammer

Skandal-Prinz muss wieder vor Gericht

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Für Marius Borg Høiby ist der Fall noch lange nicht abgeschlossen. Das Berufungsgericht hat die neue Verhandlung zugelassen – jetzt steht auch fest, wann der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wieder vor Gericht muss.
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Die Berufungsverhandlung beginnt am 9. Februar 2027. Nach aktuellem Stand sind dafür 16 Verhandlungstage angesetzt. Der letzte Verhandlungstag soll am 5. März stattfinden.

Damit wird der Fall gegen den 29-Jährigen erneut vor dem Berufungsgericht aufgerollt. Die Entscheidung über die Berufung wurde einstimmig getroffen.

Vier Jahre Haft in erster Instanz

Marius war am 15. Juni 2026 zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Osloer Gericht sprach ihn unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen und Misshandlung in einer engen Beziehung schuldig. In weiteren Vergewaltigungsvorwürfen wurde er freigesprochen.

Gegen drei Punkte legte Høiby Berufung ein: die beiden Vergewaltigungsfälle sowie die Verurteilung wegen Misshandlung seiner Ex-Freundin Nora Haukland.

Diese Punkte werden nun erneut geprüft. Auch die Strafhöhe soll im Berufungsverfahren Thema sein.

Fall begleitet die Königsfamilie weiter

Für die norwegische Königsfamilie bedeutet die neue Verhandlung, dass der Fall auch 2027 weiter im Mittelpunkt stehen wird.

Høiby lebt derzeit auf Skaugum mit elektronischer Fußfessel. Die seit seiner ersten Gerichtsverhandlung verbrachte Zeit in Haft beziehungsweise unter Fußfessel soll bei einer später rechtskräftigen Strafe berücksichtigt werden.

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Bis zum Abschluss des Berufungsverfahrens ist das Urteil aus erster Instanz noch nicht rechtskräftig. Im Februar beginnt damit die nächste Runde in einem der meistbeachteten Strafverfahren rund um die norwegische Königsfamilie.