Anfang 2027 übergibt Andreas Babler das Vizekanzleramt an Finanzminister Markus Marterbauer. Den SPÖ-Parteivorsitz übernimmt indes das Duo Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher.
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Aber auch seinen Ministerposten soll Babler räumen müssen, heißt es von roten Parteiinsidern. Das Problem: Babler selbst soll bereits mehrfach angedeutet haben, dass sein Rückzug als Minister keineswegs in Stein gemeißelt sei. Entsprechend verzweifelt sucht man in der SPÖ nun einen Job für den Traiskirchner, um ihm den Abgang schmackhafter zu machen.
"Aufgrund seiner Ausbildung und der politischen Vorlieben ist das mögliche Betätigungsfeld überschaubar", zitiert der "Kurier" nun einen Sozialdemokraten, der in der Jobsuche involviert ist. Zudem habe Babler auch schon mehrere Angebote abgelehnt. Und: Bereits kolportierte Optionen - wie etwa die Volkshilfe - sind bereits ausgerückt und haben entsprechende Spekulationen vehement dementiert. „Die Volkshilfe ist eine unabhängige Sozialorganisation und kein Vehikel, das von außen gesteuert wird", sagte etwa Volkshilfe-Präsident Ewald Sacher.
Im Netz wird ob der roten Jobsuche bereits fleißig gespöttelt. Ein "X"-User erstellte etwa ein KI-generiertes (satirisches) Jobgesuch. Darin heißt es: "SPÖ sucht dringend Beschäftigung für Vizekanzler und Parteichef". Als Kenntnisse werden angeführt: "Promovierter Staplerfahrer", "Ausgezeichnete Kenntnisse in Word und vor allem Excel" sowie "Hervoragende (sic!) Deutschkenntnisse in Sprache, Wort und Schrift".
"Angemessene Bezahlung"
Voraussetzung sei jedenfalls eine "angemessene Bezahlung" mit mindestens 20.000 Euro netto. Als Vizekanzler erhält Babler aktuell rund 21.000 Euro - allerdings brutto.
Ein anderer User fragt im Scherz, ob man eigentlich vom AMS eine Förderung bekomme, da Babler ja über 50 und "schwer vermittelbar" sei.