Zwei Wochen

Sommerschule startet für 11.000 Schüler

© NLK Burchhart
Großer Ansturm auf den Nachhilfeunterricht im Land. Bei der heurigen Sommerschule schließen 11.000 Schüler Wissenslücken, begleitet von fast 900 Lehrkräften und Studierenden an über 200 Standorten in Niederösterreich.
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Während viele Kinder noch die letzten freien Tage genießen, heißt es für tausende Schülerinnen und Schüler in Niederösterreich ab Montag wieder Hefte aufschlagen. Am 24. August beginnt die diesjährige Sommerschule, die an insgesamt 208 Schulstandorten über die Bühne geht. Rund 11.000 Kinder und Jugendliche nutzen die zwei Wochen bis zum 4. September, um sich gezielt auf den bevorstehenden Schulstart im Herbst einzustimmen.

Unterstützung bekommen die Teilnehmenden von rund 600 Lehrkräften sowie 280 Studierenden, die während des zweiwöchigen Programms im Einsatz sind. "Die zusätzliche Förderung stärkt ihre Kompetenzen, schließt Wissenslücken und sorgt dafür, dass sie gut vorbereitet und mit Selbstvertrauen ins neue Schuljahr starten können", betont Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP).

Erstmals Pflicht für Deutschförderklassen

Eine wesentliche Neuerung gibt es heuer beim Sprachunterricht. Für Kinder und Jugendliche aus Deutschförderklassen ist der Besuch der Sommerschule ab diesem Jahr verpflichtend. In Niederösterreich betrifft diese Neuregelung rund 1.900 Mädchen und Buben, die in den kommenden beiden Wochen intensiv an ihren Deutschkenntnissen arbeiten, um dem regulären Unterricht ab September besser folgen zu können.

Breites Angebot von der Volksschule bis zur Oberstufe

Inhaltlich wird in den Volksschulen sowie in der Sekundarstufe I der Schwerpunkt auf die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch gelegt. In den höheren Klassen der Sekundarstufe II reicht die Palette zusätzlich über den MINT-Bereich und weitere Fremdsprachen bis hin zu den fachspezifischen Gegenständen der jeweiligen Schulform.

"Ziel der Sommerschule ist es, den Lernstoff vergangener Jahre zu wiederholen und zu vertiefen sowie die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die nächste Schulstufe oder eine neue Schulart vorzubereiten", hält Bildungsdirektor Karl Fritthum fest.