Erschütternd. Dass die SPÖ – nach etlichen Jahren der Zerrüttungen – in einem entsetzlichen Zustand ist, leugnen nicht einmal rote Zwangs-Optimisten.
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Doch wie die SPÖ – sie liegt in Umfragen bei rund 15 Prozent und eine Stabilisierung ist nicht in Sicht – aus diesem Tief rauskommt, darüber herrscht wieder einmal Uneinigkeit in der roten Welt.
Neun von neun SPÖ-Länderchefs sind zwar der Meinung, dass Andreas Babler der falsche Mann an der Spitze der einst stolzen Sozialdemokratie sei. Aber auf Medien-Manager Gerhard Zeiler können sie sich derzeit trotzdem nicht einigen. Dieser hat – freundlich ausgedrückt – seine Bewerbung für die SPÖ nicht gerade geschickt abgegeben. Seine Chancen die SPÖ zu übernehmen, sind seit seinen Interviews eher gesunken als gestiegen. Heißt das also, dass Babler doch bleibt?
Nach dem erneuten öffentlichen Hauen und Stechen gilt das als unwahrscheinlich. "Vielleicht wird Zeiler ja wirklich zum Retter der SPÖ, weil jetzt ein Obmann-Wechsel unausweichlich" sei, sagen mehrere Rote.
Ein vorgezogener SPÖ-Parteitag gilt als „fast) sicher. Dort könnte am Ende ein lachender Dritter/Dritte neuer SPÖ-Chef werden. So oder so: Die SPÖ muss sich neu aufstellen!