Die neueste Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft lässt nicht nur in der SPÖ die Alarmglocken signalrot leuchten: Erstmals liegen die drei Regierungsparteien gemeinsam hinter der FPÖ!
Das SPÖ-Chaos ist also längst kein parteiinternes Problem mehr, sondern reißt die ganze Koalition in den Abgrund. ÖVP und NEOS müssen sich ernsthaft die Frage stellen: Wollen sie sich in den nächsten Monaten wirklich in die Geiselhaft von "lame duck" Andreas Babler begeben, mit einem Stillstand aller Reformen und einer FPÖ, die in den Umfragen Woche für Woche zulegen wird?
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Es gibt zwei Szenarien:
Die SPÖ setzt Andreas Babler so rasch wie möglich vor die Tür - als Parteichef, Vizekanzler und Minister. Dann kann diese Koalition einen Reform-Neustart versuchen, mit einer (roten) Regierungsumbildung und frischem Wind. Ohne Babler kann das vielleicht gelingen ...
... bleibt Babler, ist diese Regierung zum Scheitern verurteilt. Dann werden die Stimmen für eine Neuwahl von Tag zu Tag lauter werden. Die ÖVP-Länder werden nicht sehenden Auges in eine Landtagswahl-Niederlage nach der anderen steuern und ihre Landeshauptleute opfern. Und die NEOS-Basis wird einen kompletten Reform-Stillstand auf Dauer auch nicht akzeptieren.
Wenn die SPÖ diese Regierung retten will, dann muss sie Babler rausschmeißen. Tut sie das nicht, gibt es nächstes Jahr Neuwahlen!