Nach Clan-Chef
Terror-Unterstützer feiert auf Wahlparty der Linken
Die Berliner Linke steht nach dem Auftauchen von Clan-Chef Issa Remmo bei ihren Wahlpartys erneut in der Kritik. Wie "t-online" unter Berufung auf den Verein democ berichtet, war dort am Sonntagabend auch Ibrahim Ibrahim zu Gast. Der Aktivist gilt demnach als Unterstützer der Terrororganisation PFLP, der "Volksfront zur Befreiung Palästinas".
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Ibrahim trat in Berlin als Vertreter des "Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees" auf. Nach Angaben von democ wird die Organisation vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft. Die PFLP steht zudem auf den Terrorlisten der Europäischen Union und der USA.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt ein Foto, das in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Darauf ist Ibrahim gemeinsam mit dem Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak zu sehen. Ibrahim war bereits in der Vergangenheit bei Veranstaltungen der Neuköllner Linken aufgetreten.
Democ wirft Ibrahim zudem vor, den früheren Hamas-Chef Jahja Sinwar öffentlich als "Märtyrerhelden" bezeichnet zu haben. Sinwar galt als einer der Verantwortlichen für die Planung des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023.
Zuvor hatte bereits der Auftritt von Issa Remmo für Diskussionen gesorgt. Die Linke betonte anschließend, er sei nicht eingeladen gewesen und habe die Veranstaltung wieder verlassen müssen.