Wiesn-Finale
Teufelsrad-Ansager nach Beleidigung gefeuert
Dann folgte noch mehr: "Das passiert, wenn wir das mit der Zuwanderung so weitermachen." Und: "Da müssen wir aufpassen, dass er nächstes Mal nicht noch seine Familie mitbringt." Die Frau beschwerte sich per Mail.
Jan Polaczy, Ehemann der Betreiberin Elisabeth Polaczy, bestätigte das Ende der Zusammenarbeit. "Wir bedauern die verbale Entgleisung des Rekommandeurs." Der Sprecher arbeite im nächsten Jahr nicht mehr für das Fahrgeschäft. Er war noch in der Testphase. Nach dem Tod des langjährigen Ansagers Horst Herrmann probierten die Betreiber heuer zwei Nachfolger aus. Einer ist den Job schon wieder los.
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Heimlich gedrehte Videos aus Facebook
Die Betreiber des Teufelrads kämpfen auch gegen Spanner: Die "Süddeutsche Zeitung" fand allein bei Meta mindestens 32.000 Clips, in denen Dirndl hochrutschen und Unterwäsche zu sehen ist. Eine Recherche des Bayerischen Rundfunks zeigt ein Geschäftsmodell: Akteure aus Bayern und YouTube-Produzenten aus der Ukraine filmen stundenlang, schneiden die Szenen und verkaufen sie oder nutzen sie für Reichweite.
Eine Frau schrieb 2024, sie habe in 18 Tagen mehr als 600 Videos gemacht und unveröffentlichtes Material für mehrere Hundert Euro angeboten. In einer Nacht soll sie 9000 Euro eingenommen haben. Nach BR-Anfragen verschwanden Accounts.