Trash-Familie

Trinkerin stach mit Jausenmesser auf Mann ein

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Tochter und Sohn (13 und 11) sind mittlerweile fremduntergebracht, nachdem sie die Eskalation ihrer Trash-Eltern mit eigenen Augen mitansehen mussten. Nun kam es zum Mordprozess gegen die Mutter (50).
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Ktn. Eine 50-jährige Kärntnerin musste sich am Dienstag wegen versuchten Mordes vor dem Landesgericht Klagenfurt verantworten. Die Frau soll im vergangenen Dezember mit einem Jausenmesser zwei Mal auf Brust und Bauch ihres Ehemannes eingestochen haben. Der Mann überlebte nur dank des Notrufes der beiden gemeinsamen Kinder. Die Trinkerin bekannte sich der absichtlich schweren Körperverletzung schuldig.

Die Staatsanwältin zeichnete zu Beginn ihres Anklagevortrages das Bild einer jahrelangen toxischen und von schwerem Alkoholmissbrauch der beiden Eheleute geprägten Beziehung. Immer wieder hätte es Streit gegeben - die Alko-Mama wurde regelmäßig aggressiv, während sich ihr Ehemann in einen separaten Raum zurückzog. Wiederholt war die Polizei im Haus.

Wegen einer Kleinigkeit hatte sich im Dezember ein Streit immer höher geschaukelt. Wiederholt sei die Frau ins Zimmer gekommen, in den ihr Mann sich zurückgezogen hatte. Als er sie mit derben Worten hinausschmiss, wurde die Angeklagte noch wütender. Schließlich stürmte sie in den Raum, ergriff ein Jausenmesser und stach zwei Mal auf ihren Ehemann ein. Der Sohn, der in der Nähe gestanden war, rannte daraufhin mit den Worten "Die Mama hat den Papa abgestochen, ruf 144" zu seiner Schwester. Daraufhin war ihm die Mutter nachgerannt und wollte den Notruf verhindern. Erst als sich die Teenie-Kinder im Zimmer des Buben verbarrikadierten, ließ die Frau von ihnen ab. Der Mann wurde ins Krankenhaus geflogen und durch eine Notoperation gerettet.

Übrigens: Der Vater hatte, als alles eskalierte, rund 3,4 Promille.!