Urlauber-Drama
Trotz Badeverbot ins Meer: Österreicher stirbt in Grado
Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h, hohe Wellen und starke Strömungen machten das Badeerlebnis vor allem an der Küste Friauls lebensgefährlich - vielerorts war daher ein Badeverbot ausgerufen worden. So auch in Grado.
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Das hinderte einen 77-jährigen Österreicher und eine junge Verwandte - Berichte vor Ort sprechen einmal von der Tochter, einmal von einer Enkelin, eine andere News-Plattform von einer Nichte - nicht daran, nahe des Haupteingangs zum GIT-Strand (dem Grado Impianti Turistici, dem größten und am besten ausgestatteten Sandstrand in der italienischen Küstenstadt) Sonntag um 16 Uhr ins Meer zu gehen.
Ersten Infos zufolge hielten sich der Senior und seine 28-jährige Familienangehörige weiter draußen im Wasser auf. Beide gerieten bei bewegter See in Schwierigkeiten. Am Strand war zu diesem Zeitpunkt die rote Warnflagge gehisst. Die genaue Abfolge des Geschehens wird noch rekonstruiert. Insbesondere ist bisher nicht geklärt, weshalb sich die beiden nicht mehr aus eigener Kraft zurück an Land bewegen konnten. Als die Helfer die Österreicher erreichten, war nur die junge Frau noch ansprechbar. Die Einsatzkräfte brachten sie aus dem Wasser und übergaben sie dem Rettungsdienst.
Der 77-Jährige indes war bei der Bergung bereits ohne Bewusstsein - Herz-Kreislauf-Stillstand! Trotz der fortgesetzten Wiederbelebungsmaßnahmen verlor der Mann den Kampf um sein Leben. Ein Arzt stellte schließlich den Tod fest.
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