So wirkt es besser

Vitamin D: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

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Expert:innen raten vor allem in den dunklen Herbst- und Wintermonaten zur Einnahme des Vitamins. Doch was müssen wir dabei beachten?
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Der Herbst bringt kürzere Tage und weniger Sonne mit sich. Das kann uns nicht nur aufs Gemüt schlagen, sondern auch auf die Gesundheit: Um Vitamin D zu produzieren, braucht der Körper Sonnenlicht, und davon gibt es im Herbst und Winter schlicht zu wenig. Expert:innen raten von Oktober bis März zur Einnahme von Vitamin D. Im Sommerhalbjahr bildet der Körper bei den meisten Menschen ausreichend Vitamin D. Ältere Menschen oder Leute, die sich wenig im Freien aufhalten, sollten auch während der sonnige Monate zu Präparten greifen.

Der richtige Begleiter

Bei der Einnahme von Vitamin D gilt es, ein paar Dinge zu beachten, damit der Körper es auch aufnehmen kann. Die wichtigste Regel: Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, Sie sollten es also IMMER in Verbindung mit (gesunden) Fetten einnehmen. Am besten zu einer Mahlzeit. Lebensmittel wie Nüsse, Joghurt oder Ei sind erstklassige Partner. Viele Hersteller bieten Vitamin D in Tropfenform an. Wenn das Präparat bereits Öl enthält, erübrigt sich die Kombination mit fetthaltigen Speisen.

Früh, mittags oder am Abend?

Wann man das Präparat einnimmt, spielt neuesten Studien zufolge keine Rolle: Ob zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen macht keinen Unterschied. Der Körper kann das Vitamin zu jeder Tageszeit gut aufnehmen. Ein guter Tipp ist aber, die Einnahme zum festen Bestandteil der Frühstücksroutine zu machen. Denn abends kann das "Sonnenvitamin" die Melatoninproduktion stören und empfindliche Personen wachhalten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die Einnahme von 20 µg (800 I.E.) pro Tag für gesunde Erwachsene. Ein Blutteste beim Arzt ist generell eine gute Idee, um Ihren Nährstoffbedarf zu ermitteln und bei einem Mangel die Dosierung anzupassen.