Taekwondo-WM

Vom Skalpell zum Spinning Hook Kick

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Zwischen OP-Saal und Wettkampfmatte: Nina Reinsperger, junge Medizinerin in Ausbildung am Landesklinikum Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn, schnürt im September die Kampfschuhe für Österreich.
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Bei der Taekwondo-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Chuncheon geht die Nachwuchsathletin in der Disziplin Poomsae an den Start – bereits ihr viertes WM-Antreten.

Fünffache Staatsmeisterin mit internationalem Format

Dass Reinsperger längst zur Spitzenklasse zählt, beweist ihre Bilanz eindrucksvoll: Fünf österreichische Staatsmeistertitel stehen zu Buche, ihr bisher bestes WM-Ergebnis war ein starker neunter Platz – ein Beweis dafür, dass sie mit der Weltelite mithalten kann. Besonders bemerkenswert: All das schafft sie parallel zu einer fordernden medizinischen Ausbildung an den Klinikstandorten Korneuburg und Stockerau.

Klinikleitung stolz auf ihre Doppelbelastung

Am Landesklinikum verfolgt man Reinspergers Weg mit sichtlichem Stolz. „Nina Reinsperger zeigt auf beeindruckende Weise, wie viel Energie, Disziplin und Teamgeist in unseren Auszubildenden steckt. Ich gratuliere sehr herzlich zur Qualifikation und wünsche viel Erfolg beim Wettbewerb", so Dr. Rainer Ernstberger, Ärztlicher Direktor des Landesklinikums Korneuburg-Stockerau-Hollabrunn. Er ergänzt: „Junge, engagierte Menschen sind wichtig für die Aufrechterhaltung der bestmöglichen Gesundheitsversorgung in der Region. Das sportliche Engagement von Kollegin Reinsperger ist Beweis dafür, dass eine Ausbildung im Klinikum in Kombination mit persönlicher Entwicklung bestens funktionieren kann."

Disziplin als gemeinsamer Nenner

Ob am Krankenbett oder auf der Matte – Reinspergers Erfolgsrezept ist dasselbe: harte Arbeit, Fokus und Teamgeist. Ihr Doppelleben aus medizinischer Ausbildung und Spitzensport zeigt, dass beides mit dem nötigen Engagement bestens zu vereinbaren ist. Bei der WM in Chuncheon will sie nun ihre persönliche Bestmarke toppen.