Am Montag wird in Österreich der Nationalfeiertag begangen. Bei einer Sitzung der Bundes-ÖH im Wintersemester 2026 kam es im Vorfeld des 26. Oktobers zu einem echten Aufreger.
Mit Blick auf das Datum erinnerte Moritz Jeitler von der Aktionsgemeinschaft (ÖVP-nah) an ein Posting des SPÖ-nahen Verbandes Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) Wien aus dem Vorjahr: "Nieder mit den Fahnen, es gibt nichts, stolz zu sein. Das kann nicht unser Anspruch sein. Dieses Österreich ist eine der großartigsten Errungenschaften der Welt."
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Aktion rund um den Nationalfeiertag
Der AG-Mandatar überreichte einen rot-weiß-roten Schal mit den Worten: "Vielleicht wollen wir den am 26. tragen und nicht die Fahnen abhissen. Ich weiß, rote Fahnen sind euch prinzipiell lieber, aber ein weißer Streifen dazwischen ist jetzt auch kein Problem." Die stellvertretende ÖH-Vorsitzende Selina Wienerroither (VSStÖ) warf den Schal bei der Sitzung jedoch hinter sich auf den Boden, das zeigt ein Ausschnitt der ÖH-Sitzung auf youtube des Bloggers Lucas Ammann.
Rolle in den Parteistrukturen
Der VSStÖ ist statutarisch in den Parteistrukturen der SPÖ verankert und entsendet drei ordentliche Delegierte zum SPÖ-Bundesparteitag. Bei der ÖH-Wahl 2025 erzielte der Verband 30 Prozent sowie 18 Mandate und führt die Bundesvertretung gemeinsam mit der GRAS.
FPÖ schaltet sich ein
Auch die FPÖ reagierte auf den Vorfall. FPÖ-General Michael Schnedlitz kritisierte die roten Studenten massiv und forderte sogar den designierten SPÖ-Vizekanzler Markus Marterbauer zu einer Stellungnahme auf. Schnedlitz: "Während morgen Millionen Österreicher ihren Nationalfeiertag begehen und damit ihre Verbundenheit zu unserer Heimat zum Ausdruck bringen, wird bei den roten Studenten unsere rot-weiß-rote Fahne offenbar zum Feindbild erklärt. Wer unsere Nationalfarben derart verächtlich macht, zeigt vor allem eines: eine erschreckende Geringschätzung gegenüber Österreich und seinen Menschen. Ein solches Verhalten ist völlig inakzeptabel, erst recht aus dem Umfeld einer Regierungspartei!". Und Schnedlitz weiter: "Marterbauer, der künftig an der Spitze der sozialdemokratischen Regierungsmannschaft stehen will, muss jetzt unmissverständlich erklären, ob er dieses Verhalten gutheißt oder endlich Konsequenzen in den eigenen Reihen zieht. Wenn Marterbauer nicht durchgreift, macht er sich mitschuldig, wenn Österreich nicht nur symbolisch in den Dreck geworfen wird!".