Noch ist von Adventstimmung wenig zu spüren, doch vor dem Schloss Schönbrunn wird es schon bald weihnachtlich. Bereits am 20. Oktober wird der traditionelle Christbaum im Ehrenhof aufgestellt. Das imposante Exemplar stammt heuer aus dem Wienerwald, ist rund 80 Jahre alt und stolze 22 Meter hoch.
Anders als im Vorjahr muss der Baum diesmal keine weite Reise zurücklegen. Die Fichte ist im Forstrevier Breitenfurt der Österreichischen Bundesforste gewachsen und wird am kommenden Montag in Pressbaum (Bezirk St. Pölten-Land) geerntet. Ab 9.30 Uhr machen sich die Mitarbeiter der Österreichischen Bundesforste ans Werk, um die Fichte zu fällen und für den Transport nach Wien vorzubereiten.
Schon am nächsten Morgen geht es für den grünen Riesen an seinen Bestimmungsort. Am 20. Oktober soll die Fichte ab 7.30 Uhr im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn aufgestellt werden. Dafür muss der tonnenschwere Baum zunächst angeliefert und abgeladen werden, bevor er vor der historischen Schlosskulisse seinen Platz einnimmt.
Mit dem Aufstellen des Christbaums nimmt auch die Vorbereitung auf den Weihnachtsmarkt vor dem Schloss weiter Fahrt auf. Der 22 Meter hohe Baum wird in den kommenden Wochen zum Mittelpunkt der weihnachtlichen Kulisse.
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Im Vorjahr kam der Christbaum aus Salzburg
Im vergangenen Jahr ist der Schönbrunner Weihnachtsbaum noch aus deutlich größerer Entfernung angereist. Die rund 160 Jahre alte Fichte ist aus dem Raurisertal im Salzburger Pinzgau gekommen und hat damit doppelt so viele Jahre auf dem Buckel gehabt wie das heurige Exemplar.
Auch nach Weihnachten hat der Schönbrunner Christbaum traditionell noch eine Aufgabe. Nach dem Ende der Weihnachtsmarkt-Saison wird der Baum üblicherweise zerkleinert und in den benachbarten Tiergarten Schönbrunn gebracht. Dort dient er den Afrikanischen Elefanten als Beschäftigung und Knabberspaß.