Spart Geld

Wer DIESE Regel befolgt, muss dreimal weniger gießen

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Wenn die Hitze den Rasen gelb werden lässt und die Gemüseblätter schlaff herunterhängen, greifen viele schnell zum Gartenschlauch. Doch das häufige Gießen ist nicht immer nötig. Wer eine einfache Regel beachtet, kann sich bis zu zwei Drittel dieser anstrengenden Arbeit sparen.
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Für viele Gartenbesitzer gleicht der Sommer einem täglichen Fitness-Workout: Ständig müssen schwere Gießkannen durch den Garten geschleppt werden. Doch das geht auch intelligenter und zwar mit einer simplen Regel. Das schont nicht nur Ihren Rücken, Ihren Geldbeutel und spart Wasser, sondern erzieht Ihre Pflanzen auch dazu, tiefere und robustere Wurzeln zu bilden.

"Einmal hacken spart dreimal gießen."

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Diese alte Gärtnerweisheit gewinnt gerade angesichts immer heißerer Sommer wieder an Bedeutung. Im Boden verbergen sich winzige, feine Röhrchen, die sogenannten Bodenkapillaren. Sie funktionieren wie der Docht einer Kerze oder ein mikroskopisch kleiner Strohhalm. Über diese Poren wird ununterbrochen Feuchtigkeit aus den tieferen Erdschichten nach oben an die Oberfläche gesaugt.

Das große Problem: An heißen Tagen verdunstet dieses kostbare Wasser an der aufgeheizten Erdoberfläche, statt tief zu den Wurzeln vorzudringen. Während oben wertvolles Wasser ungenutzt verpufft, bleiben die Pflanzenwurzeln in der Tiefe durstig.

Der geniale Hack-Effekt

Hier kommt die Hacke ins Spiel. Wenn Sie die oberste Erdschicht lockern, erreichen Sie gleich drei Effekte auf einmal:

1. Durch das flache Hacken zerstören Sie die winzigen Kapillarröhrchen an der Erdoberfläche. Der Sog von unten nach oben wird sofort unterbrochen. Die gelockerte, krümelige Erde wirkt nun wie ein unsichtbarer Deckel, der die Feuchtigkeit tief im Boden bei den Wurzeln hält.

2. Nach starken Regengüssen oder häufigem Gießen verschlämmt die Bodenoberfläche oft zu einer harten Kruste. Neues Gießwasser perlt an dieser harten Schicht einfach ab und fließt ungenutzt zur Seite weg, ohne die Wurzeln je zu erreichen. Hacken Sie diese Kruste auf, wird der Boden wieder aufnahmefähig wie ein Schwamm.

3. Nebenbei entfernen Sie bei der Bodenlockerung lästiges Unkraut, das Ihren Pflanzen ohnehin schon das knappe Wasser und die Nährstoffe streitig machen will.

Die 3 goldenen Regeln für das perfekte Hacken

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Damit der Trick funktioniert, sollten Sie allerdings nicht einfach wild und tief drauflos graben. So geht's richtig:

  • Bleiben Sie flach: Das ist die wichtigste Regel überhaupt. Lockern Sie nur die obersten 2 bis 3 Zentimeter der Erde. Wer im Sommer zu tief gräbt, bewirkt das genaue Gegenteil: Feuchte Erde aus der Tiefe wird an die heiße Oberfläche gewendet und vertrocknet dort rasend schnell.
  • Das richtige Timing: Hacken Sie am besten ein bis zwei Tage nach einem ausgiebigen Regen oder einer kräftigen Bewässerung. Der Boden sollte abgetrocknet und nicht mehr klebrig-matschig, aber auch noch nicht zu einer vertrockneten, harten Platte geworden sein.
  • Die richtige Temperatur: Steigen die Temperaturen auf über 30 Grad Celsius, stößt Hacken alleine an seine Grenzen. Kombinieren Sie die lockere Erde dann am besten mit einer dünnen Mulchschicht (z. B. aus angetrocknetem Rasenschnitt). So bleibt der Boden optimal geschützt, kühl und feucht.