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Wetterumschwung: Wer diese Gartenarbeiten verpasst, ärgert sich später

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Draußen strahlt noch die Oktobersonne, doch der Schein trügt: In den nächsten Tagen drohen Temperatursturz und Dauerregen. Wer seinen Garten liebt, sollte die letzten warmen, trockenen Stunden unbedingt für wichtige Arbeiten nutzen.
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Noch zeigt sich der Oktober von seiner freundlichen Seite, doch schon bald dürfte sich das Wetter ändern. Nutze die letzten Sonnenstrahlen daher noch einmal in vollen Zügen. Ein paar Stunden im Garten an der frischen Luft ersparen dir nicht nur späteren Frust bei Regenwetter, sondern schaffen auch die besten Voraussetzungen für eine entspannte und gut vorbereitete Winterzeit.

Kübelpflanzen ins Trockene

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Mediterrane Urlaubserinnerungen wie Zitruspflanzen, Hibiskus oder Cassia mögen Kälte und Dauerregen gar nicht. Sinken die Temperaturen nachts langsam ab, müssen kälteempfindliche Kübelpflanzen dringend in ein helles, frostfreies Winterquartier umziehen. Auch die geliebten Terrakotta-Töpfe schweben in Gefahr: Das poröse Material saugt sich bei starkem Regen mit Wasser voll. Friert es anschließend bei einem Kälteeinbruch, platzen die Töpfe auf.

Tipp: Winterharte Kübelpflanzen, die draußen bleiben, rückst du am besten jetzt schon an eine schützende Hauswand und umwickelst die Töpfe mit Noppenfolie oder Jute.

Das Sommergemüse retten

Es ist der Endspurt für die Gemüsebeete. Saisongemüse wie Kürbisse, Rote Rübe, Rettiche und die letzten grünen Tomaten dürfen auf keinen Fall Frost oder zu viel nasskaltem Wetter ausgesetzt werden. Hol das Gemüse jetzt rein, solange die Erde noch trocken ist. Kürbisse können bei Zimmertemperatur problemlos noch wochenlang nachreifen und intensivieren dadurch sogar noch ihren Geschmack. Auch intakte Äpfel sollten jetzt trocken geerntet und im kühlen Keller eingelagert werden.

Blumenzwiebeln setzen

Klingt verrückt, aber das Gartenjahr 2027 wird genau jetzt gestartet. Solange der Boden noch warm von der Sonne und – ganz wichtig – nicht vom tagelangen Regen völlig verschlammt ist, müssen die Zwiebeln für Tulpen, Narzissen, Krokusse und Zierlauch in die Erde. Wenn du die Zwiebeln jetzt etwa zwei- bis dreimal so tief in die Erde setzt, wie sie hoch sind, haben sie vor dem Winter noch ausreichend Zeit, kräftige Wurzeln zu bilden.

Rasen-Pflege

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Der Rasen braucht vor dem großen Regen und der herbstlichen Kälte noch einmal Aufmerksamkeit. Mähe das Gras an einem trockenen Tag ein letztes Mal, aber lass es nicht zu kurz, sonst hat lästiges Moos bei feuchtkaltem Wetter leichtes Spiel. Befreie den Rasen auch unbedingt vom Herbstlaub, damit die Grashalme atmen können und unter der Nässe nicht anfangen zu faulen.

Wirf die Blätter nicht in die Biotonne. Verteile das Laub unter Hecken und direkt auf den Beeten. Das schützt die Pflanzenwurzeln wie eine wärmende Decke vor Kälte und bietet Igeln, Insekten und anderen Gartenbewohnern ein lebensrettendes Winterquartier.

Outdoor-Möbel und Polster in Sicherheit bringen

Der Gartentisch und die bequemen Lounge-Polster haben uns den ganzen Sommer treue Dienste geleistet. Doch bei tagelangem Regen saugen sich Kissen mit Wasser voll, was schnell zu muffigem Geruch und fiesen Stockflecken oder gar Schimmel führt. Sogar unter vermeintlich schützenden Planen staut sich bei nassem Wetter oft die Feuchtigkeit. Nutze die Sonne jetzt, um Polster und Sonnenschirme komplett trocknen zu lassen, bevor du sie sicher im Keller oder Schuppen verstaust