Nostalgie-Trend

"Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?" bekommt eine Fortsetzung

© WireImage
Paramount arbeitet an einer Fortsetzung der Kult-Rom-Com aus dem Jahr 2003. Das wissen wir bereits darüber.
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Es ist eine Nachricht, die Fans von 00er-Jahre-Rom-Coms freuen dürfte: "Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?" soll eine Fortsetzung bekommen. Paramount hat das Projekt in Entwicklung, wie Variety exklusiv berichtet. Noch befindet sich der Film allerdings in einer sehr frühen Phase.

"Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?" bekommt Sequel

Eine Rückkehr der beiden Hauptdarsteller wäre offenbar der große Wunsch des Studios: Kate Hudson und Matthew McConaughey sollen nach Möglichkeit wieder als Andie Anderson und Benjamin Barry vor der Kamera stehen. Ob es tatsächlich dazu kommt, hängt allerdings noch von Drehbuch und Besetzung ab. Derzeit wird erst nach einem passenden Drehbuchautor gesucht.

Kate Hudson produziert die Fortsetzung

Kate Hudson bei Los Angeles Premiere von Netflix's "Marty, Life Is Short" . © FilmMagic

Hudson ist diesmal nicht nur als mögliche Hauptdarstellerin im Gespräch, sondern übernimmt auch eine Rolle hinter den Kulissen. Gemeinsam mit Produzentin Stacey Sher soll sie das Projekt über ihre Produktionsfirma Shiny Penny produzieren. Sher war unter anderem an Filmen wie Pulp Fiction, Erin Brockovich, Vanilla Sky und Django Unchained beteiligt. Damit ist Hudson bereits offiziell Teil des neuen Projekts, ihre Rückkehr als Andie ist dagegen noch nicht bestätigt. Auch McConaugneys Beteiligung steht noch nicht fest.

Ganz überraschend kommt das Interesse an einer Fortsetzung allerdings nicht. Schon 2024 hatte Hudson erklärt, sie und McConaugney seien grundsätzlich offen für einen zweiten Teil. Damals machte sie allerdings klar, dass dafür vor allem das Drehbuch stimmen müsse.

Darum ging es im ersten Teil

Kate Hudson und Matthew McConaughey © WireImage

Im Original von 2003 treffen Andie Anderson, eine Journalistin einer Frauenzeitschrift, und Werbemanager Benjamin Barry auf denkbar ungünstige Weise aufeinander. Andie arbeitet an einem Artikel darüber, wie man einen Mann innerhalb von zehn Tagen garantiert vergrault. Ben wiederum wettet mit seinem Chef, dass er eine Frau innerhalb desselben Zeitraums dazu bringen kann, sich in ihn zu verlieben. Beide verfolgen also heimlich völlig unterschiedliche Ziele und genau daraus entsteht eine der bekanntesten Rom-Coms der 2000er. Natürlich läuft alles anders als geplant und aus dem Spiel wird am Ende echte Liebe.

Was könnte in Teil zwei passieren?

Matthew McConaughey am Set von "How to lose a guy in 10 days" © WireImage

Eine offizielle Handlung gibt es derzeit noch nicht. Auch der Titel "How to Lose a Guy 2" ist bislang lediglich eine naheliegende Bezeichnung und keine bestätigte offizielle Filmankündigung. Genau hier dürfte es spannend werden: Sollte die Geschichte tatsächlich mit Andie und Ben weitergehen, müsste das Sequel erklären, wie sich ihre Beziehung mehr als 20 Jahre später entwickelt hat. Sind die beiden noch zusammen? Verheiratet? Mittlerweile Eltern? Oder läuft ihre Beziehung nach all den Jahren vielleicht wieder aus dem Ruder? Noch ist alles offen und genau deshalb wird das Drehbuch entscheidend sein.

Warum der Zeitpunkt perfekt passt

Die geplante Fortsetzung kommt mitten in einer großen Y2K- und 00er-Nostalgiewelle Hollywoods. Filme und Franchises aus dieser Zeit feiern derzeit ein massives Comeback. 2026 laufen unter anderem Der Teufel trägt Prada 2, Scary Movie und Toy Story 5 erfolgreich in den Kinos. Weitere Rückkehrer wie Practical Magic 2, Shrek 5 und Greta Gerwigs Narnia stehen bereits in den Startlöchern. Eine weitere große 00er-Rom-Com zurückzubringen, dürfte da nur konsequent sein.

Bis zum fertigen Film ist es allerdings noch ein weiter Weg. Drehbuch, Regie und weitere Besetzung sind noch nicht fix, und auch die Rückkehr von Hudson und McConaughey muss erst finalisiert werden. Was bislang feststeht: Paramount will die Geschichte zurückbringen – und Kate Hudson ist bereits mittendrin. Für alle, die Andie und Ben damals ins Herz geschlossen haben, heißt es deshalb vorerst: abwarten und hoffen, dass das Drehbuch genauso gut sitzt wie das Original.