Wasserknappheit
Wien dreht erstem Ort in NÖ das Wasser ab
Besonders betroffen ist die Gemeinde Laab im Walde mit rund 1.100 Einwohnern. Der Hauptwasserlieferant Wiener Wasser hat die Versorgung der Gemeinde vorübergehend eingestellt, um die Versorgung der Bundeshauptstadt sicherzustellen.
Laab im Walde wird deshalb bis auf Weiteres über die Triestingtaler Wasserleitung versorgt. Diese kann allerdings deutlich geringere Wassermengen liefern, weshalb die Gemeinde ihre Bevölkerung zum sofortigen Wassersparen aufgerufen hat. Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Tagen aufrechterhalten zu können.
Wasser sparen
Die Einwohner werden gebeten, Gartenbewässerungen auf das Notwendigste zu beschränken, Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur voll beladen zu nutzen sowie auf private Autowäschen und das Befüllen von Pools oder Planschbecken zu verzichten. Auch im Alltag soll der Wasserverbrauch – etwa beim Duschen oder Kochen – möglichst gering gehalten werden.
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Hintergrund der Maßnahme ist eine außergewöhnliche Belastung des Wiener Wassersystems. Nach Angaben der Gemeinde greift in solchen Situationen eine gesetzliche Regelung, wonach die Versorgung Wiens Vorrang hat. Die Drosselung der Wasserabgabe an Gemeinden entlang der Hochquellleitung bleibt vorerst aufrecht. Wie lange die Einschränkungen andauern werden, ist derzeit noch unklar und hängt vor allem davon ab, wie lange die Trockenperiode anhält.