Brutale Attacke
Wiesn-Besucher liegt nach Faustschlag im Koma
Ein geselliger Abend auf dem Münchner Oktoberfest hat für eine Besuchergruppe ein verheerendes Nachspiel genommen. Außerhalb des Festgeländes gerieten die Männer in einen Streit mit Unbekannten, bei dem ein Besucher durch einen wuchtigen Faustschlag niedergestreckt wurde, ungebremst auf den Asphalt prallte und nun im Koma liegt.
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Streit eskalierte auf offener Straße vor dem Festgelände
Nach einem ausgelassenen Tag auf der Theresienwiese befand sich eine Gruppe von Festbesuchern aus dem Landkreis Freising am Heimweg. Doch nur wenige Meter abseits des eigentlichen Festareals kippte die friedliche Wiesn-Stimmung schlagartig in rohe Gewalt um. Laut ersten Ermittlungserkenntnissen der Münchner Polizei traf die Gruppe auf mehrere bislang unbekannte Personen, woraufhin sich aus noch ungeklärter Ursache eine heftige verbale Auseinandersetzung entwickelte.
Die Situation geriet innerhalb von Sekunden vollkommen außer Kontrolle. Einer der unbekannten Kontrahenten holte plötzlich aus und versetzte einem Mann aus der Freisinger Gruppe einen heftigen Schlag mit der Faust direkt ins Gesicht. Der Getroffene verlor sofort das Bewusstsein und stürzte rücklings zu Boden, wo er mit dem Kopf ungebremst auf den harten Asphalt aufschlug.
Begleiter leicht verletzt – Schläger ergreifen sofort die Flucht
Auch ein weiterer Begleiter aus der Gruppe, der ebenfalls aus dem Landkreis Freising stammt, geriet in das Handgemenge und trug dabei leichte Verletzungen davon. Für die Angreifer gab es nach der Attacke kein Innehalten: Unmittelbar nachdem das Opfer reglos am Straßenbelag liegen geblieben war, ergriffen die Täter geschlossen die Flucht in die umliegenden Straßen.
Die alarmierten Rettungskräfte und der Notarzt trafen kurz darauf am Einsatzort ein und leiteten umgehend lebenserhaltende Maßnahmen ein:
- Lebensgefährliche Kopfverletzungen: Durch den harten Aufprall auf den Asphalt zog sich der Mann ein massives Schädel-Hirn-Trauma zu.
- Notoperation im Spital: Der Schwerstverletzte wurde unter Notarztbegleitung in den Schockraum eingeliefert und musste sofort notoperiert werden.
- Künstlicher Tiefschlaf: Die Ärzte versetzten den Mann in ein Koma; wie schwerwiegend und dauerhaft die Hirnschäden letztlich sein werden, lässt sich derzeit medizinisch noch nicht abschätzen.
Großfahndung der Kriminalpolizei läuft auf Hochtouren
Die Polizei hat umgehend umfangreiche Ermittlungen wegen eines schweren Körperverletzungsdelikts aufgenommen. Beamte sicherten noch in der Nacht Spuren am Tatort und werteten erstes Videomaterial aus der Umgebung des Festgeländes aus. Bislang fehlt von dem Haupttäter sowie dessen Begleitern jedoch jede heiße Spur.
Die Ermittler richten nun einen dringenden Zeugenaufruf an die Bevölkerung und an Festgäste, die zur Tatzeit im Umfeld des Oktoberfests unterwegs waren. Personen, die den Streit beobachtet haben, Angaben zu den flüchtigen Personen machen können oder möglicherweise mit dem Smartphone Bild- oder Videoaufnahmen im Nahbereich angefertigt haben, werden dringend gebeten, sich bei der Münchner Polizei zu melden.