Fußis Meinung

KI verlangt eine neue Politik

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Ein Kommentar von Rudolf Fußi.
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Wie bei jeder technologischen Revolution wird über Chancen und Risken diskutiert. Das war bei der Erfindung der Dampfmaschine so, so war es beim Internet und so ist es auch nun bei der KI. Damit Dinge in geordneten Bahnen verlaufen, braucht es zwingendermaßen Ordnungspolitik, die Leitplanken schafft.

KI ist weitgehend unreguliert, kein Wunder, die Verwaltungskörper und Regierungen sind geistig eher im Faxzeitalter zu Hause. Ein Blick auf die noch immer nicht umgesetzte Digitalisierung genügt, um festzuhalten, dass wir in punkto Fortschritt eher hinten nach sind. Die Entwicklungen und Anwendungen, die auf KI basieren, werden unseren Arbeitsmarkt verändern. Vieles wird von den Maschinen übernommen werden. Daraus ergeben sich viele Fragen: Was wollen wir, das KI übernimmt? Wo setzen wir Grenzen? Wie finanzieren und gestalten wir Steuer- und Sozialversicherungssystem, wenn die menschliche Arbeit weniger benötigt werden wird als heute? Das wird bei uns (noch) nicht einmal diskutiert.

Währenddessen warnen die KI-Schöpfer in den USA vor dem Untergang der Menschheit. Entspannen wir uns, in Österreich ginge die Welt ohnehin erst mit 10 Jahren Verspätung unter, so weit wie wir hinten sind.