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XXL-Mascherl: Jetzt hängt alles an den Behörden

© TBauer
Während das berühmte XXL-Mascherl weiter auf seine Genehmigung wartet, erstrahlt gegenüber bereits der neue Sacher-Christbaum. Die Entscheidung über die Schleife soll bald fallen.
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Kommt das berühmte rote XXL-Mascherl am Modehaus Popp & Kretschmer heuer wieder, oder müssen die Touristen auf eines der beliebtesten Weihnachtsmotive Wiens verzichten? Noch immer ist unklar, ob die riesige Schleife an der Kärntner Straße aufgehängt werden kann. Jetzt gibt es allerdings neue Informationen darüber, woran es derzeit noch scheitert.

Wie Geschäftsführer Rainer Trefelik im Gespräch mit oe24 erklärt, dreht sich aktuell alles um die behördliche Genehmigung. Dabei geht es vor allem um mögliche Auflagen und die Frage, wie diese umgesetzt werden können. Die Situation sei durchaus eine Herausforderung, räumt Trefelik ein. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus, soll aber bereits in den kommenden Tagen fallen.

Besucherandrang wurde zum Problem

Hintergrund ist der enorme Ansturm im vergangenen Advent. Die bereits 2009 erstmals angebrachte Masche entwickelte sich durch soziale Medien und Reiseblogger zu einem internationalen Fotomotiv. Tausende Touristen strömten zur Kreuzung Kärntner Straße und Walfischgasse, um ein Erinnerungsfoto zu machen. Dabei kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Besucher blieben auf der Fahrbahn stehen oder ignorierten rote Ampeln. Schließlich musste die Polizei einschreiten und den Verkehr regeln. Zusätzlich wurden Sperrgitter aufgestellt, um die Situation zu entschärfen. Auch die zuständigen Stellen der Stadt beschäftigen sich deshalb schon länger mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen die Weihnachtsdekoration erneut genehmigt werden kann.

Bei Popp & Kretschmer drängt jedenfalls die Zeit. Schließlich erreichen das Modehaus bereits seit Wochen Anfragen aus aller Welt. Manche Touristen richten sogar ihre Reiseplanung danach aus, wann die berühmte Schleife wieder zu sehen sein wird.

Neuer Sacher-Christbaum mit 16.000 LEDs

Der sieben Meter hohe Sacher-Christbaum erstrahlt mit 16.000 LEDs. © TBauer

Für zusätzlichen Besucherandrang könnte heuer ein weiterer Blickfang sorgen. Das Hotel Sacher hat direkt gegenüber einen riesigen Christbaum an der Fassade angebracht, der am Mittwochabend im Beisein der Eigentümerfamilien Gürtler und Winkler sowie Bürgermeister Ludwig (SPÖ)  erstmals illuminiert wurde. Der Christbaum ist stolze sieben Meter hoch, 3,5 Meter breit und wird von 16.000 LEDs zum Leuchten gebracht. Damit gibt es an der ohnehin stark frequentierten Kreuzung ein weiteres Weihnachtsmotiv für Touristen. Ob sich das auf die Genehmigung des XXL-Mascherls auswirkt, ist noch unklar.

Bürgermeister Michael Ludwig mit den Eigentümerfamilien Winkler und Gürtler und Hoteldirektor Andreas Keese bei der Illuminierung des Sacher-Christbaums. © TBauer

Mistelzweig-Romantik vor dem Café Mozart

Auch andernorts entstehen neue Fotomotive, wie Trefelik im Gespräch erwähnt. Gastronom Bernd Querfeld arbeitet am Albertinaplatz vor dem Café Mozart an einer weihnachtlichen Installation.

Unter dem Motto "KISSMAS – Kissing under the Mistletoe" sollen ein großer Bogen, Mistelzweige und eine festliche Masche rechtzeitig zum Advent zum Küssen und Fotografieren einladen.