Völlig überlastet
Zug-Chaos! F1-Fans verpassen Zandvoort-Highlight
Schon vor dem eigentlichen Start auf der Rennstrecke kam es beim Großen Preis der Niederlande zu extremen Turbulenzen. Tausende Anhänger versuchten am Samstagvormittag, von Amsterdam Richtung Zandvoort zu gelangen. Massive Probleme bei den Bahnen machten diesen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung.
Riesige Menschenmengen am Hauptbahnhof
Besonders prekär stellte sich die Situation direkt am Amsterdamer Hauptbahnhof dar. Unzählige Menschen stauten sich in den Hallen, während Verspätungen und Ausfälle das Vorankommen verhinderten. Laut Berichten mussten sogar bereits vollbesetzte Züge wieder komplett geräumt werden. Die betroffenen Passagiere wurden danach auf nachfolgende Verbindungen verteilt. Das Resultat dieser Verzögerungen war bitter: Viele Anhänger verpassten wohl den Auftakt des 24 Runden langen Sprints – obwohl etliche von ihnen bereits extrem früh losgefahren waren.
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Kein Einsteigen in überfüllte Züge
Auch an anderen Stationen im Umfeld ging zeitweise überhaupt nichts mehr. In Haarlem sowie am Bahnhof Amsterdam Sloterdijk warteten ebenfalls enorme Menschenmassen vergeblich. Manche Bahnen in Richtung der Rennstrecke waren schlichtweg so vollgestopft, dass wartende Fans gar nicht erst einsteigen konnten.
Teure Tickets für ausverkauftes Event
Diese Verzögerungen treffen die Reisenden finanziell hart, da die Karten für das letzte Formel-1-Wochenende in Zandvoort extrem teuer ausfallen. Allein für den Samstag bewegten sich die Preise für offizielle Tickets zwischen 95 Euro für Stehplätze und 390 Euro für Sitze auf der Haupttribüne. Ganze Wochenend-Pakete kosteten sogar bis zu 850 Euro. Der Samstag sowie der Sonntag sind im Übrigen komplett ausverkauft.
Geplanter Fünf-Minuten-Takt scheitert
Dabei hatte die niederländische Bahngesellschaft NS im Vorfeld eigene Vorkehrungen für den enormen Andrang getroffen. Zwischen dem Hauptbahnhof Amsterdam Centraal und Zandvoort sollte eigentlich alle fünf Minuten ein Zug rollen. Über diesen engen Takt wollte man pro Stunde bis zu 10.000 Passagiere an die Strecke befördern. Allein am Samstag rechnete man am Amsterdamer Hauptbahnhof mit über 50.000 Besuchern. Den Fans wurde daher geraten, bereits vor 9:30 Uhr anzureisen. Doch ungeachtet dieser Planung ließ sich das Chaos letztlich nicht verhindern.