2009: 11,6 Mrd. Euro

ARBÖ kritisiert hohe Auto-Abgaben

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Die Autofahrer haben im Vorjahr 11,6 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben ins Budget gezahlt, was in etwa dem Gesamtschuldenstand der Asfinag entspricht. Laut ARBÖ-Berechnung entfallen allein 4,1 Mrd. Euro auf die Steuern beim Autokauf, 3,8 Mrd. Euro macht die Mineralölsteuer aus und 1,5 Mrd. Euro kommen von der motorbezogenen Versicherungssteuer.

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Die Mauten (inkl. Lkw-Maut) machten laut ARBÖ 1,4 Mrd. Euro aus. "Es gibt keine andere Bevölkerungsgruppe, die dermaßen oft zur Kassa gebeten wird wie die Autofahrerinnen und Autofahrer."

Eine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer kommt für den ARBÖ daher nicht in Frage. "Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes wurde schon zweimal die Mineralölsteuer erhöht, zweimal wurden die NoVA-Bestimmungen verschärft und in drei Etappen Biotreibstoff den fossilen Treibstoffen beigemixt, jedes Mal auf Kosten der Autofahrer und Autofahrerinnen", so die Schlussfolgerung von ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil.

In Deutschland könnten Pkw-Fahrer die Autobahnen gratis benutzen und beim Kauf eines neuen Fahrzeugs falle in Deutschland keine Extrasteuer an, wie hierzulande die Normverbrauchsabgabe. Allerdings zahlen die Deutschen höhere Zapfsäulenpreise.