AT&S nach ergebnisstarkem Halbjahr auf Kurs
Der Produktmix und die starke Nachfrage bei Mobilkommunikations-Geräten (Smartphones und Tablets) haben den Umsatz in den ersten sechs Monaten auf 300 Mio. Euro (+18 Prozent zum Vorjahreszeitraum) getrieben. Das Vorsteuerergebnis stieg von 2,7 auf 24,3 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie legte von 0,09 auf 0,84 Euro zu.
Unter "Berücksichtigung der zu erwartenden Saisonalität" geht AT&S davon aus, ein Umsatzwachstum von 5 Prozent und eine EBITDA-Marge von 18-20 Prozent im gesamten Geschäftsjahr (per Ende März 2014) zu erreichen, hieß es zum Ausblick. Dämpfend werde sich der "Weihnachtseffekt" - Betriebsferien zu Weihnachten in den Werken der Kunden - sowie das chinesische Neujahr mit Werksferien in China auswirken.
Nach einer Anfang Oktober abgeschlossenen Kapitalerhöhung mit Bruttoerlösen von 101 Mio. Euro haben sich Liquidität und Free Flow der in Wien notierten Aktie weiter erhöht. Der Streubesitz stieg von 50,8 auf rund 66 Prozent. Der Anteil der Androsch Privatstiftung sank von 21,5 auf 16,3 Prozent, die Dörflinger-Privatstiftung blieb mit nun 17,8 Prozent praktisch gleich. Eine weitere Kapitalerhöhung zur Finanzierung des China-Projekts ist derzeit nicht geplant.