Faymann konkretisiert drittes Arbeitsmarktpaket

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Der Kanzler hat die Details für das geplante 3. Arbeitsmarktpaket vorgestellt. Das 70-Mio.-Euro-Paket soll 100.000 Menschen dabei unterstützen, Arbeit zu finden. Der Schwerpunkt liegt auf der Frauenbeschäftigung.

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Entsprechend erstaunt zeigte sich Frauenministerin Heinisch-Hosek über die ablehnenden Stimmen von Seiten der ÖVP, wo zuletzt Wirtschaftsminister Mitterlehner keinen Bedarf für ein weiteres Arbeitsmarktpaket gesehen hat.

"Ich kann nicht verstehen, dass es jemanden gibt, der sagt, wir brauchen kein drittes Arbeitsmarktpaket. 55.000 Pfleger pflegen nur 12 % der pflegebedürftigen Personen. Der Generationenvertrag ist hier die richtige Antwort. Jetzt müssen nur noch die, die bremsen auf den Zug aufspringen, damit er abfahren kann", so Heinisch-Hosek.

Sozialminister Hundstorfer betonte den Erfolg der bisherigen 2 Pakete, der nun durch ein 3. Paket weitergeführt werden müsse. Heuer wurden demnach 526.842 Jobs neu vermittelt. 131.000 Lehrverträge gibt es derzeit, um ein paar hundert weniger als im Vorjahr.

Damit in Zukunft die Arbeitsplätze von den richtigen Personen besetzt werden, soll Schülern die Jobwahl erleichtert werden. Künftig soll es für Schüler der 7. und 8. Schulstufe einen verpflichtenden Infotag in den Berufsinformationszentren geben.