Erstes Halbjahr 2017

Weltweite Börsengänge auf Höchststand

© EY, Reuters
Die meisten Transaktionen gab es in China, aber auch Europa legte zu. Wien hingegen sah nur einen Börsengang.
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Auch in Europa hat sich die Situation aufgehellt. Das Emissionsvolumen lag mit umgerechnet 17,5 Mrd. US-Dollar um 5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der IPOs stieg um 8 Prozent auf 122. Dabei zeigte sich der britische Markt relativ schwach: Hier gab es mit 33 Transaktionen genauso viele Börsengänge wie im Vorjahr, der Emissionserlös sank um 15 Prozent auf 3,2 Mrd. US-Dollar.

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Der weltweit größte Börsengang war die Erstnotiz des Instant-Messaging-Dienstes Snap im Volumen von 3,9 Mrd. US-Dollar, gefolgt von Netmarble, einem südkoreanischen Entwickler von Online-Spielen, der 2,3 Mrd. US-Dollar einbrachte. An dritter Stelle steht der chinesische Broker Guotai Junan, der bei seinem Börsengang 2,2 Mrd. US-Dollar erlöste.

Von den zehn größten Börsengängen weltweit fanden drei in Nordamerika statt, fünf in Asien und zwei in Europa: Die , fünf in Asien und zwei in Europa: Die IPOs des Schweizer Apothekenbetreibers Galenica Sante (1,9 Mrd. US-Dollar) sowie des französischen Autoleasing-Anbieters ALD (1,3 Mrd. US-Dollar). Zum Vergleich: Der Börsengang von Cleen Energy in Wien brachte rund 12 Mio. Euro.