Gewinnziel

Nach Zins-Schock: Hypoport peilt Verdoppelung der Gewinne an

16.03.2026

Der Finanzdienstleister Hypoport will in den kommenden Jahren deutlich profitabler werden. Bis Ende 2029 soll sich die operative Marge der Gruppe verdoppeln. Das Unternehmen bestätigte zudem seine Zahlen für 2025 sowie die Prognose für das laufende Jahr. 

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Der Finanzdienstleister Hypoport hat sich für die kommenden Jahre ein klares Ziel gesetzt: Die operative Marge der Gruppe soll deutlich steigen. "Bis zum Ende des Jahrzehnts erwarten wir für unsere gesamte Gruppe aufgrund der Skalierung unserer Geschäftsmodelle eine Verdoppelung der EBIT-Rohertragsmarge", erklärte Unternehmenschef Ronald Slabke am Montag laut Mitteilung.

Ein Sprecher des Unternehmens präzisierte auf Nachfrage, dass dieses Ziel bis Ende 2029 erreicht werden soll. Als Vergleichswert gilt die im Jahr 2025 erzielte Marge von 12,4 Prozent.

Zinsanstieg belastete Geschäft

In den vergangenen Jahren hatte Hypoport mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen. Vor allem die ab 2022 stark gestiegenen Zinsen infolge des Ukraine-Kriegs setzten dem Unternehmen zu. Die höheren Finanzierungskosten bremsten die Nachfrage nach Immobilienkrediten – ein zentraler Geschäftsbereich des Berliner Finanzdienstleisters.

Zum Vergleich: 2021 lag die EBIT-Rohertragsmarge noch bei 19,1 Prozent, bevor der Zinsanstieg die Branche unter Druck setzte.

Prognose für 2026 bestätigt

Hypoport bestätigte am Montag außerdem seine bereits Ende Februar veröffentlichten Geschäftszahlen für 2025.

Auch die Prognose für das Jahr 2026 bleibt unverändert bestehen. Das Unternehmen setzt darauf, durch skalierbare Geschäftsmodelle und Wachstum in seinen Plattformen künftig wieder deutlich höhere Margen zu erzielen.