Ölstreit zwischen Moskau und Minsk dauert an

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Der Ölstreit zwischen Russland und Weißrussland geht in die nächste Runde: Auch in neuen Verhandlungen konnten sich beide Seiten nicht über den künftigen Preis für russische Öllieferungen einigen. Mehrstündige Gespräche am Samstag in Moskau hätten keinen Erfolg gebracht, sagte ein weißrussischer Regierungssprecher am Abend laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
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Beide Seiten wollen die Verhandlungen aber fortsetzen. Russland und Weißrussland hatten sich bis Jahresende 2009 nicht über den Preis einigen können, den Minsk in diesem Jahr für das russische Öl zahlen soll. Seitdem verhandeln sie über einen neuen Vertrag. Im Jänner 2007 hatte der Streit zwischen den beiden Ländern zu einem mehrtägigen Lieferstopp geführt. Deutschland und andere europäische Länder erhielten kein russisches Öl mehr durch die Pipeline "Druschba" (Freundschaft), Raffinerien mussten ihre Produktion herunterfahren.