Herber Dämpfer

Österreichischer Zuckerriese verliert bis zu 55 Millionen Euro

17.02.2026

Die Agrana schreibt in ihrer Kernsparte bis zu 55 Mio. Euro ab. Grund dafür sei das "anhaltend schwierige Marktumfeld" im Segment Zucker, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.  

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Für das bis Ende Februar laufende Geschäftsjahr sei mit einem "nicht zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf in der Größenordnung zwischen 45 und 55 Mio.

Bisherige Ergebnisprognose 

Euro zu rechnen. Hinfällig ist damit auch die bisherige Ergebnisprognose, die von einem operativen Gewinn (Ebit) von 45 bis 60 Mio. Euro ausging.

© APA/MAX SLOVENCIK

Bilanz für den 12. Mai geplant

Die endgültige Höhe der Wertminderung werde im Zuge der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2025/26 festgestellt, teilte der börsennotierte Konzern weiter mit. Die Veröffentlichung der Bilanz ist für den 12. Mai geplant.

Agrana-Miteigentümer Südzucker 

Der deutsche Agrana-Miteigentümer Südzucker kündigte am Dienstag ebenfalls außerordentliche Abschreibungen an. Der Südzucker-Vorstand schlug darüber hinaus die Aussetzung der Dividende vor. Die Agrana hingegen äußerte sich nicht, ob es trotz des Abschreibungsbedarfs eine Ausschüttung an die Aktionäre geben soll.