Sorgt für Shitstorm
"Premium-Erlebnis": Starbucks-CEO verteidigt 9-Dollar-Kaffee
03.05.2026
Starbucks-CEO Brian Niccol verteidigt in einem Podcast die absurden Kaffeepreise. Für seine Begründung erntete er nun viel Spott.
Bei Starbucks kostet ein normaler Kaffee 9 Dollar (umgerechnet 7,68 Euro). Über den hohen Kaffeepreis sprach Brian Niccol, CEO der Kaffeekette, im Podcast "What"s News AM" des "Wall Street Journals". Seine Rechtfertigung sorgt laut der "New York Post" für viel Verwunderung.
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Für Niccol ist ein Starbucks-Kaffee ein "erschwingliches Premium-Erlebnis", für das Kunden bereit sind, mehr zu zahlen. Menschen würden unabhängig vom Einkommen bereit sein, sich mit einem teureren Getränk etwas zu gönnen.
Argumente von CEO sorgen für Online-Kritik
Niccol erklärt: "Wir wissen, dass es definitiv etwas gibt, das diesen Wert antreibt: die Fähigkeit, durch die Verbindung mit einem Barista einen großartigen Moment zu erleben." Ebenfalls seien die Sitzplätze ausgezeichnet, wodurch der Kunde den Kaffee als etwas Besonderes wahrnimmt.
Laut Niccol würde Starbucks wirtschaftlich gut aufgestellt sein. Die Kette kommt "sehr gut" bei der Generation Z, den Millennials und allen Einkommensgruppen an. Starbucks will nicht mit Rabatten oder kurzfristigen Angeboten Kunden gewinnen, sondern will, dass der Besuch sich als etwas "wertvolles" anfühlt.
Wie die "New York Post" berichtet, sollen die Argumente von Niccol in den sozialen Medien viel Kritik ausgelöst haben. Nutzer meinten, dass er an der Realität vorbeiredet und abgehoben sei. Zusätzlich machen sich viele über den "großartigen Moment mit dem Barista" lustig.