Steuergeld-Debatte

Top-Unternehmer wirft Babler jetzt "Korruption" vor

28.03.2026

Der bekannte Unternehmer Stephan Zöchling sorgt derzeit auf Instagram für Aufsehen. Mit deutlichen Worten kritisiert er die Ausgabenpolitik von Medienminister Andreas Babler scharf. 

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In der aktuellen Debatte um die Verwendung von Steuergeldern in Österreich spart Stephan Zöchling nicht mit Kritik. Der Top-Unternehmer veröffentlichte auf Instagram ein Statement, das direkt gegen Medienminister Andreas Babler (SPÖ) gerichtet ist. Zöchling stört sich vor allem an der Diskrepanz zwischen hohen Werbeausgaben und der Behauptung, es sei kein Geld vorhanden.

Kritik an teuren Werbevideos

Konkret führt Zöchling Zahlen an, die das Missverhältnis verdeutlichen sollen. Er spricht von 550.000 Euro für ein politisches Werbevideo sowie 2,5 Millionen Euro für Inserate aus Mitteln der Arbeiterkammer (AK). Zöchling sagt dazu: "550.000 € für ein politisches Werbevideo. 2,5 Mio. € für Inserate aus AK-Geldern. Und gleichzeitig heißt es: ‚Es ist kein Geld im System.‘ Genau dieses Missverhältnis bringt Menschen zurecht auf die Palme."

Forderung nach mehr Effizienz

Für den Unternehmer liegt das Problem nicht bei fehlenden Einnahmen, sondern beim Umgang mit den vorhandenen Mitteln. Er stellt klar, dass es nicht um die Einführung neuer Steuern gehen dürfe. Stattdessen fordert er ein Umdenken in der politischen Kommunikation und Verwaltung. Laut Zöchling brauche es in Österreich "weniger PR", dafür aber "mehr Verantwortung". Sein Plädoyer für die Zukunft lautet: "Weniger Belastung. Mehr Effizienz."