US-Arbeitsmarkt: 204.000 neue Jobs im Oktober
Die Beschäftigungsentwicklung in den beiden Vormonaten fällt darüber hinaus besser aus. Im August und September wurden 60.000 Stellen mehr geschaffen als bisher bekannt. Die Arbeitslosenquote stieg indes um 0,1 Punkte auf 7,3 Prozent. Die für den privaten Verbrauch wichtige Lohnentwicklung enttäuschte abermals. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen wie im Vormonat um lediglich 0,1 Prozent. Das lag unterhalb der Markterwartungen.
Der amerikanische Dollar legte nach den Zahlen zu vielen Währungen stark zu. Amerikanische Staatsanleihen gerieten unter erheblichen Druck. An der US-Börse drehten die Future-Kontrakte vor Handelsbeginn ins Minus. All das deutet darauf hin, dass die robusten Arbeitsmarktzahlen als Hinweis für ein früheres Abebben der US-Geldschwemme gedeutet werden.
Vor den Daten gingen die meisten Beobachter davon aus, dass die Notenbank Fed erst im kommenden Jahr damit beginnen wird, ihre milliardenschweren Anleihekäufe sachte zurückzuführen. Das könnte sich nun ändern.