Horror statt Genuss

Igitt! Das sind die 100 schlechtesten Gerichte der Welt

06.02.2026

Von wegen Gaumenfreuden! Die Kulinarik-Plattform TasteAtlas hat wieder zugeschlagen und das Ranking der „Worst Rated Foods in the World“ veröffentlicht. Von frittierten Spinnen bis hin zu Pizza mit Pommes – hier erfahren Sie, wo Sie im Urlaub besser die Finger vom Menü lassen sollten!

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Essen ist Emotion, aber manchmal ist diese Emotion leider purer Schock. Während wir in Österreich auf unser heißgeliebtes Schnitzel oder einen saftigen Schweinsbraten schwören, landen anderswo Dinge auf dem Teller, bei denen sich uns die Nackenhaare aufstellen. TasteAtlas hat über 600.000 Nutzerbewertungen ausgewertet. Das Ergebnis? Eine Liste des Grauens. 

Die gute Nachricht: In den Top-Rängen der weltweit schlechtesten Gerichte taucht Österreich nicht auf. Unser kulinarisches Erbe ist international hoch angesehen. Stattdessen landen Schweden und Island gleich mit zwei Gerichten in den Top 5, Spanien mit einem.

Die Top 5 der „schlechtesten“ Gerichte der Welt

  1. Pizza Vulkanen, Schweden 
  2. Svið (Schafskopf), Island 
  3. Thorramatur, Island
  4. Truchas a la Navarra, Spanien
  5. Blodplättar, Schweden 

Platz 1: Die Pizza-Katastrophe aus Schweden

Der unrühmliche Titel für das am schlechtesten bewertete Gericht der Welt geht nach Piteå, Schweden. Die Pizza Vulkanen (Rating: 1.6) ist optisch zwar ein Hingucker, aber kulinarisch offenbar ein Totalschaden.

Erfunden von Chef Halmat Givra, besteht dieses „Monstrum“ aus einem breiten Ring mit Taschen voller Käse, Schinken, Salami, Speck und Rinderfilet. In der Mitte des „Vulkans“ bricht jedoch kein Feuer aus, sondern Pommes frites und Salat mit Sauce Béarnaise. Eine Mischung, die bei Foodies weltweit für Kopfschütteln sorgt.

Island dominiert die Top 3: Schafskopf & fermentierter Hai

Wer nach Island reist, braucht einen starken Magen. Gleich zwei Plätze in den Top 3 gehen an die Nordmeer-Insel:

  • Platz 2: Svið (Island): Ein gesengter, halbierter und gekochter Schafskopf. Man schaut seinem Essen hier buchstäblich in die Augen. Trotz des Rufs, eigentlich ganz gut zu schmecken, schreckt die Optik die meisten ab.
  • Platz 3: Thorramatur (Island): Ein traditionelles Buffet, das vor allem im Winter serviert wird. Hier finden sich „Köstlichkeiten“ wie fermentierter Hai, geräuchertes Lamm und Blutwürste. Alles gerne auch extra sauer eingelegt. 

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Die Ekel-Highlights aus den Top 100

Es wird nicht besser, wenn man weiter nach unten scrollt. Diese Gerichte haben es ebenfalls ins Ranking geschafft:

  • Jellied Eels (London, Platz 9): Gelee-Aale sind ein Klassiker aus dem Londoner East End. Der Fisch wird gekocht und bildet beim Abkühlen sein eigenes, durchsichtiges Gelee. Für viele ein glitschiger Albtraum.
  • Paniki (Indonesien, Platz 25): Hier wird es exotisch. Paniki ist eine würzige Suppe aus Fruchtvampiren (Fledermäusen). Die Tiere werden meist im Ganzen, inklusive Flügeln, serviert.
  • A-ping (Kambodscha, Platz 31): Der ultimative Test für Arachnophobiker. In Skun werden frittierte Spinnen (Vogelspinnen) als Snack verkauft. 
  • Bourbourelia (Griechenland, Platz 44): Sogar das Urlauber-Paradies Griechenland patzt: Dieser traditionelle Eintopf aus Kefalonia mixt verschiedenste Hülsenfrüchte, sorgt aber bei den Testern eher für lange Gesichter als für Urlaubsstimmung.

Unser Fazit: Geschmäcker sind verschieden, aber bei diesen Gerichten ziehen auch wir die Reißleine. Wir bleiben dann doch lieber bei unseren heimischen Schmankerln!

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