Faßmann setzt jetzt auf Beratung

3.400 Schulabmelder zum »Rapport«

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Mindestens 3.400 Eltern haben ihre Kinder für Herbst von der Schule abgemeldet.
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Wien. Bildungsminister Heinz Faßmannn (ÖVP) will jetzt etwas dagegen unternehmen, dass Eltern Kinder wegen Corona(-Regeln) von der Schule abmelden – in ÖSTERREICH kündigte er jetzt eine „Beratung“ durch die Schulen bzw. die Bildungsdirektionen an, und er macht klar: Dass Eltern abseits von Schulen Lerngruppen bilden oder dafür Lehrer anheuern, sei verboten.

ÖSTERREICH: Für Sie sind kostenpflichtige Tests für ungeimpfte Lehrer denkbar. Und für Schüler?

Heinz Faßmann: Die Schülerinnen und Schüler haben zum Teil noch gar kein Impfangebot. Aber die Lösung ist ganz einfach: Wer keinen externen Test besorgen möchte, kann sich impfen lassen. Die Tests sind derzeit außerdem in ganz Österreich kostenfrei, auch PCR.

ÖSTERREICH: Wie viele Kinder wurden von der Schule abgemeldet? Gibt es einen Plan, diese zurückzugewinnen?

Faßmann: Anfang August waren es 3.400 Anmeldungen zum häuslichen Unterricht. Wir setzen auf Beratungsgespräche mit den Eltern. Es muss ihnen klar sein, dass die Schule nicht nur ein Platz des Lernens ist, sondern auch Ort der sozialen Begegnung. Außerdem gibt es hier nicht die Unterstützung von Lehrkräften wie letztes Jahr im Homeschooling. Die Eltern sind zuständig, auch private Lerngruppen statt des Heimunterrichts sind nicht erlaubt.