ÖSTERREICH-Umfrage:
65 Prozent haben Angst um ihre Liebsten
Wien. Das Ergebnis ist eindeutig und abseits jeder Schwankungsbreite: Laut aktueller ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 500 Online-Interviews 23.–25. März, SB: 4,5 %) befürworten 82 % der Österreicher die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus. Sogar bei deklarierten FPÖ-Wählern hat die Corona-Politik eine klare Mehrheit (63 %).
Zu lasch? 14 Prozent der Österreicher sind sogar der Meinung, die strengen Regeln wären noch zu lasch, während nur 4 % sie als zu weitreichend empfinden.
Nur 37 % fürchten sich persönlich vor Infektion
Angst vor dem Virus. Und das alles, obwohl die persönliche Angst der Österreicher vor dem Coronavirus nicht allzu groß ist: Nur 37 % fürchten, selbst damit infiziert zu werden. Interessant: Die Angst ist bei den 40- bis 49-Jährigen am größten, bei der Risikogruppe der über 60-Jährigen mit 31 % aber unterm Durchschnitt. Am stärksten fürchten sich SPÖ-Wähler (45 %), am wenigsten Grüne (23 %). Mehr Sorgen machen sich die Österreicher um ihre Liebsten: 65 % der Österreicher haben Angst, dass ein naher Verwandter oder guter Freund an Covid-19 erkranken könnte.
Freunde. Auch die nächste Frage weist die Österreicher als soziale Wesen aus: Jene Maßnahme, die das Alltagsleben am stärksten beeinträchtigt, ist es, sich nicht mehr mit Freunden treffen zu können. Für 30 % ist das schwer durchzuhalten, dann folgt die Schließung von Schulen mit 12 %. Am wenigsten trifft die Österreicher die Absage von Taufen, Hochzeiten und Begräbnissen.