Schon mehr als 1.000 Tote

In diesen Bezirken gibt es am meisten Corona-Todesopfer

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Acht Monate nach der ersten Infektion gibt es schon mehr als 1.000 Corona-Tote in Österreich.
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Bis Dienstag früh forderte Corona in Österreich genau 1.005 Todesopfer. Die meisten Toten an einem Tag wurden am 6. April mit 31 gemeldet.

Vor zwei Wochen waren es noch 861 Tote, gegenüber heute bedeutet das eine Steigerung von knapp 17 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der Toten (57 %) waren Männer.

Am meisten Todesopfer gab es bisher mit 325 in Wien. Dahinter folgen die steirischen Bezirke Graz (56), Hartberg-Fürstenfeld (45) und Graz-Umgebung (42).

Gemessen an der Bevölkerung ergibt sich aber ein anderes Bild. Hier weist der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld mit 49,7 Todesfällen pro 100.000 Einwohner die höchste Sterberate auf. Dahinter folgen Landeck (38,3), Kufstein (32,8) und Graz-Umgebung (27,2). Wien weist in dieser Statistik einen Wert von 17,1 auf.

Neue Fälle. Die neuesten Infektionszahlen (Stand Dienstagfrüh) sind 2.835 neue Fälle in 24 Stunden (in NÖ mit 590 die meisten). Das ist im Vergleich zu den Freitagszahlen (3.614) deutlich geringer. Aber: Die neuen Fälle wurden am Nationalfeiertag gemeldet, da gab es viel weniger Testungen (14.112) als an Wochentagen. Spannend wird es heute: Experten rechnen mit einem neuerlichen Anstieg.

Engpass? In den Krankenhäusern sieht die Lage derzeit ernst aus (siehe auch rechts). 1.400 Patienten müssen aktuell betreut werden - das ist ein Plus von 70 im Vergleich zum Vortag. Davon liegen 203 auf Intensivstationen. Am Höhepunkt der ersten Welle lagen "nur" 1.110 Covid-Erkrankte in unseren Spitälern.