2G beim Apres-Ski?

Neue Regeln für den Ski-Urlaub

Heute werden die Regeln für die kommende Wintersaison verkündet.
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Wien. Eigentlich hätte es schon letzte Woche so weit sein sollen – doch die Verhandlungen zwischen den Ministern Elisabeth Köstinger (Tourismus), Wolfgang Mückstein (Gesundheit) sowie der Wirtschaft waren kompliziert. Köstinger und Mückstein werden heute das Ergebnis verkünden. Es herrschte Nachrichtensperre – einiges sickerte durch.

FFP2-Masken auf allen Skiliften und Seilbahnen

Wie in den Öffis. Fix ist: Wie im vergangenen Jahr wird auf allen Liften und Seil­bahnen FFP2-Masken-Pflicht herrschen. Die Seilbahn-Wirtschaft ist dafür: „Die Masken sind einfach zu bekommen – kein Problem“, so Seilbahnchef Franz Hörl zu ÖSTERREICH.

3 G in Hotels – und auch beim Kauf der Liftkarte

Geimpft, genesen, getestet. Dass die 3-G-Regel in der Hotellerie und Gastro gilt, war kein großes Konflikt-Thema – das ist ja im ganzen Land bereits seit dem Frühjahr der Fall. Komplizierter ist es bei den Skiliften. „Wir sind nicht dagegen – haben der Regierung ein Konzept geschickt. Mal sehen, ob sie es übernimmt“, so Seilbahner Hörl. Dem Vernehmen nach dürfte 3 G nicht bei jeder Liftfahrt, sehr wohl beim Kauf der Karte gecheckt werden. Hörl würde am liebsten den Impfstatus ins Zugangssystem einspielen – doch gebe es da Datenschutz-Probleme.

Heißes Eisen Après-Ski: Regel wie in Nachtgastro

2 G in der Skibar: Beim ­Après-Ski sind alle dafür, dass nur Geimpfte und Genesene feiern sollen, doch ist die Sache kompliziert: Was ist noch ein Wirtshaus, was schon eine Skibar? ÖSTERREICH-Infos zufolge dürfte man vorgehen wie bei der Nachtgastro. Steigen die Zahlen in der Intensivpflege auf Stufe 2, gilt eben 2 G auch in Skibars. Derzeit wären wir noch bei Stufe 1.

Weihnachtsmärkte finden statt

Im Rahmen der Pressekonferenz stellte Ministerin Köstinger auch klar, das Weihnachtsmärkte mit den 3G-Kontrollen stattfinden könen. Auch soll es nach den 3G-Kontrollen keine Abstandregeln mehr geben.